Therapiezentrum Knappschaft Kliniken Westfalen
Bewegungstherapie im Krankenhaus – Therapiezentrum Knappschaft Kliniken Westfalen
Die Bewegungstherapie in Lütgendortmund ist ein zentraler Bestandteil moderner psychiatrischer Behandlung. Sie nutzt gezielt körperliche Aktivität, um psychische Stabilität zu fördern, Ressourcen zu stärken und den Heilungsprozess ganzheitlich zu unterstützen.
Was versteht man unter Bewegungstherapie?
Körper in Bewegung – Seele im Gleichgewicht
Unsere Bewegungstherapie in Lütgendortmund ist integrativ und ressourcenorientiert. Sie erfolgt sowohl in Gruppen als auch in Einzelsettings und ist eng mit den anderen therapeutischen Angeboten vernetzt. Ziel ist es, nachhaltige Strategien für den Alltag zu entwickeln und Freude an Bewegung wiederzuentdecken.
Ziele der Bewegungstherapie:
• Förderung der körperlichen Leistungsfähigkeit und Ausdauer
• Verbesserung von Körperwahrnehmung und Spannungsregulation
• Abbau von Stress, Angst und innerer Unruhe
• Unterstützung bei Depression, Antriebsminderung und sozialem Rückzug
• Stärkung des Selbstwertgefühls und der Eigenaktivität
• Förderung sozialer Interaktion und Gruppenerleben
Was macht man bei einer Bewegungstherapie im Krankenhaus?
Auch im Akutkrankenhaus in Lütgendortmund und Umgebung spielt Bewegungstherapie eine wichtige Rolle. Sie unterstützt Patienten bereits während ihres Krankenhausaufenthalts dabei, körperliche Funktionen zu stabilisieren und die Rückkehr in den Alltag vorzubereiten.
Die Bewegungstherapie umfasst ein vielseitiges Angebot, das individuell an die Bedürfnisse der Patienten angepasst wird:
• Funktionelle Gymnastik und Mobilisation
• Ausdauertraining (z. B. Nordic-Walking)
• Entspannungsverfahren und achtsamkeitsbasierte Übungen (MBSR, therapeutisches Bogen schießen )
• Koordinations- und Wahrnehmungsschulung (Atmung; Körperreisen)
• Sport- und spielorientierte Gruppenangebote
• Körperorientierte Übungen zur Emotionsregulation (z.B. Boxen)
Bewegungstherapie ist damit ein wichtiger Bestandteil der modernen Akutmedizin im Therapiezentrum Knappschaft Kliniken Westfalen.

Wie wirkt die Bewegungstherapie?
Bewegung wirkt nachweislich positiv auf die psychische Gesundheit. Sie beeinflusst unter anderem das Stresssystem, fördert die Ausschüttung stimmungsaufhellender Botenstoffe und verbessert die Schlafqualität. Gleichzeitig ermöglicht sie einen nonverbalen Zugang zu Emotionen und unterstützt die Verarbeitung innerer Spannungen.
Für wen ist Bewegungstherapie geeignet?
Die Bewegungstherapie im Therapiezentrum Knappschaft Kliniken Westfalen richtet sich an Menschen mit unterschiedlichen psychischen Erkrankungen, unter anderem:
• Depressionen
• Angst- und Zwangserkrankungen
• Psychosomatischen Beschwerden
• Suchterkrankungen
• Belastungs- und Anpassungsstörungen
Vorkenntnisse oder besondere sportliche Fähigkeiten sind nicht erforderlich.
Ihre Spezialisten der Bewegungstherapie in Lütgendortmund

Ralf Wenning

Simone Antrecht
- Logopädin
- FEES-Ausbilder-Zertifikat der DGN, DSG und DGG
- TKM- Zertifikat der DGD (Trachealkanülen-Management in der Dysphagietherapie)
- Fachtherapeutin Dysphagie (ProLog)
- Zertifizierte Ernährungsexpertin „Ernährungsmanagement in der Klinik“ (FA Fresenius Kabi)


Dominika Schröter
- Logopädin B.Sc.
- FEES Zertifikat (DGN, DSG, DGG)
- TKM Ausbildungszertifikat (DGD)
- FEES-Ausbilder-Zertifikat der DGN, DSG und DGG
- Sabine Klewe
- Astrid Susanne Berndt
- Anne Ritter-Jakobs
- Katharina Rogalli
Einsatzbereiche unserer Bewegungstherapeuten in Lütgendortmund
Die Bewegungstherapie wird im Therapiezentrum Knappschaft Kliniken Westfalen in verschiedenen medizinischen Bereichen des Akutkrankenhauses eingesetzt.
Bewegungstherapie in der Psychiatrie
In der stationären Psychiatrie ist Bewegungstherapie eine wichtige therapeutische Methode. Sie stellt eine handlungsorientierte und non-verbale Therapieform dar, bei der Körpersprache und Körperbewegung gezielt eingesetzt werden – sowohl als diagnostisches Mittel als auch zur therapeutischen Unterstützung.
Im Mittelpunkt steht dabei der Mensch in seiner Einheit von Körper, Geist und Emotion. Über Bewegung werden nicht nur körperliche Fähigkeiten verbessert, sondern auch Selbstwahrnehmung, Selbstwirksamkeit und soziale Kompetenzen gestärkt.
Im Rahmen von Gruppen- oder Einzeltherapien können Patienten ihre eigenen Stärken und Schwächen besser erkennen, neue Verhaltensmöglichkeiten erproben und diese schrittweise festigen. Durch gezielte Bewegungsaufgaben werden unter anderem Kreativität, Aufmerksamkeit, Selbstvertrauen und Autonomie gefördert.
Was ist der Unterschied zwischen Bewegungstherapie und Physiotherapie?
Der Unterschied zwischen Bewegungstherapie und Physiotherapie liegt vor allem im Umfang und im therapeutischen Ansatz.
Die Physiotherapie ist ein medizinisches Heilmittel, das häufig ärztlich verordnet wird und verschiedene Behandlungsmethoden umfasst. Ihr Ziel ist es, Schmerzen zu lindern, die Beweglichkeit zu verbessern, Funktionsstörungen zu behandeln und die Rehabilitation nach Verletzungen oder Operationen zu unterstützen. Dabei kommen sowohl aktive als auch passive Maßnahmen zum Einsatz, beispielsweise manuelle Therapie, Krankengymnastik, Massagen, Atemtherapie oder physikalische Anwendungen wie Wärme- oder Elektrotherapie.
Die Bewegungstherapie hingegen ist ein Teilbereich der Physiotherapie und konzentriert sich in erster Linie auf aktive Bewegungsübungen. Ziel ist es, durch gezielte körperliche Aktivität den Heilungsprozess zu fördern, Kraft, Ausdauer und Koordination zu verbessern sowie Bewegungsabläufe neu zu erlernen oder zu stabilisieren. Im Mittelpunkt steht dabei die eigenständige Bewegung des Patienten, etwa durch Kräftigungsübungen, Gleichgewichtsschulung oder Training an Geräten.
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Häufige Fragen zur Bewegungstherapie
Ein Bewegungstherapeut in Lütrgendortmund plant und begleitet gezielte körperliche Übungen, die Kraft, Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit verbessern sollen. Ziel ist es, körperliche Funktionen zu stabilisieren und die Selbstständigkeit im Alltag zu fördern.



