Dortmund
Zentrum für gutartige Prostatavergrößerung (BPH/BPS) Dortmund-Ost
Die Laserenukleation der Prostata, meist als HoLEP (Holmium-Laser-Enukleation) oder (ThuLEP) Thulium-Laserenukleation ist ein minimalinvasives Verfahren zur Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung (BPH), bei dem das überschüssige Prostatagewebe durch die Harnröhre mit einem Laser vollständig von der Kapsel gelöst (enukleiert) und anschließend zerkleinert wird, wodurch die prostatische Harnröhre wieder freigegeben wird.
Dieses moderne Verfahren bietet Vorteile wie geringere Blutverluste, kürzere Krankenhausaufenthalte und die Eignung auch für große Prostatavolumina, da es in blutarmen Gewebeschichten stattfindet.
Dieses Verfahren wird bei uns seit Juni 2024 erfolgreich angewandt.
Seit Oktober 2025 verfügt unsere Klinik für Urologie und Kinderurologie der Knappschaft Kliniken Westfalen in Dortmund den modernsten Laser der Fa. Olympus, einen sogenannten Thulium Faser Laser.
Mit dem Thulium Faser Laser wird eine optimale intraoperative Blutstillung erreicht. (Ein Teil der Laserenergie verödet während des Enukleierens die Prostatakapseloberfläche.)
Wie funktioniert die Laserenukleation in der Klinik für Urolodie und Kinderurrologie in Dortmund?
Der Eingriff erfolgt in Narkose endoskopisch durch die Harnröhre (transurethral) ähnlich wie bei der klassischen TUR-P.
Mit dem Zystoskop wird die Laserfaser in die prostatische Harnröhre eingebracht und das krankhaft vergrößerte Prostatagewebe (Adenomgewebe) von der Kapsel komplett gelöst.
Anschließend wird das in der Blase gesammelte Gewebe mit einem speziellen Instrument (Morcellator) zerkleinert und abgesaugt. Da das Gewebe nicht verdampft wird, kann es im Anschluß unter dem Mikroskop durch den Pathologen untersucht werden. Der stationäre Aufenthalt kann sehr kurz gehalten werden und beträgt oft nur zwei bis drei Tage.



