Willkommen in Ihrer Neurologischen Frührehabilitation in Dortmund

Die neurologische Frührehabilitation bezeichnet die Behandlung von Patienten mit neurologischen Beeinträchtigungen, bei denen sowohl ein akutstationärer als auch ein therapeutischer Behandlungsbedarf besteht. Im Phasenmodell der neurologischen Rehabilitation entspricht dies der Phase B (siehe Abbildung).

Selbsterstellte Grafik die die Phasen der neurologischen Rehabilitation zeigt
Die Grafik zeigt die Phasen der neurologischen Rehabilitation. Patienten, die nach der unmittelbaren Akutversorgung weiterhin die Strukturen des Akutkrankenhauses benötigen, aber bereits rehabilitiert werden sollen, können in der Frührehabilitation behandelt werden. Patienten, die entlassfähig sind, können bei Bedarf in einer Rehaklinik weiterbehandelt werden oder eine berufliche bzw. Langzeitrehabilitation erhalten.
Bild zeigt Patient im Bett der Neurologischen Frührehabilitation des Neurozentrums Westfalen

Neurologische Frührehabilitation (Phase B) im Neurozentrum Westfalen

In Dortmund bieten wir eine umfassende neurologische Frührehabilitation der Phase B an. Diese richtet sich an schwer betroffene, oft noch bewusstseinsgestörte Patienten mit neurologischen Defiziten, beispielsweise nach ...

  • einem Schlaganfall,
  • einem Schädel-Hirn-Trauma,
  • einer Reanimation / eines hypoxischen Hirnschadens,
  • intensivmedizinischer Behandlung mit neurologischer Folgeerkrankung (Critical-Illness-Polymyoneuropathie).

Intensive und Interdisziplinäre Betreuung bei neurologischen Erkrankungen (der Phase B)

Bei neurologischen Erkrankungen benötigen viele Menschen eine intensive medizinische, pflegerische und therapeutische Betreuung.
Genau hier setzen wir an. Unser interdisziplinäres und interprofessionelles Team aus Ärzten, Therapeuten, Pflegekräften und Sozialdienst behandelt Patienten mit hoher Qualität und Intensität: mindestens 300 Minuten täglich.

Ziel der neurologischen Frührehabilitation

Die neurologische Frührehabilitation hat das Ziel, Patienten auf eine weiterführende Behandlung vorzubereiten. Viele von ihnen können anfangs noch nicht aktiv an ihrer Genesung mitarbeiten. Durch gezielte Therapie sollen sie entlassfähig gemacht und in eine Rehaklinik oder eine Anschlussrehabilitation übergeleitet werden.

Unsere Behandlungsschwerpunkte

  • Zerebrale Durchblutungsstörungen wie z. B. Schlaganfälle oder Hirnblutungen
  • Hirnschäden unter Sauerstoffmangel (z. B. nach Herzstillstand)
  • Schädelhirntraumata
  • Rückenmarkserkrankungen
  • Zustand nach operativen Eingriffen
  • Tumoren
  • Muskelerkrankungen
  • Entzündungen (inkl. Multiple Sklerose) und degenerative Erkrankungen des zentralen Nervensystems (z. B. Parkinson) in schweren Stadien der Erkrankung
  • Polyneuropathie (Schädigung von peripheren Nerven) z.B. nach langer intensivmedizinischer Behandlung

Anmeldebogen

Ihr Expertenteam der Neurologischen Frührehabilitation

In unserer neurologischen Frührehabilitation steht den Patienten ein hochqualifiziertes, multiprofessionelles Team zur Seite. Pflegekräfte, Ärzte, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Neuropsychologen sowie der Sozialdienst arbeiten eng zusammen, um die individuelle Genesung bestmöglich zu unterstützen.

Weitere Zusammenarbeit im Rahmen der neurologischen Frührehabilitation

Das interprofessionelle Team der neurologischen Frührehabilitation, das Teil des Neurozentrums Westfalen ist, arbeitet eng mit dem Therapiezentrum der Knappschaft Kliniken Westfalen zusammen – einem therapeutisch-psychologischen Zentrum, das standortübergreifend und eng vernetzt arbeitet.

Jetzt mehr über unser Therapiezentrum erfahren

Ein Patient der Neurologischen Frühreha im Neurozentrum erhält Unterstützung bei Gehversuchen von einer Pflegekraft und einem Therapeuten

Wichtige Infos für unsere Patienten

Die Dauer der Frührehabilitation hängt vom Schweregrad der Erkrankung und dem Verlauf ab. Kurze Wege und ein interdisziplinäres Team sorgen für schnellen Informationsaustausch.
Wenn Patienten gut vorankommen, erfolgt die weitere Behandlung beispielsweise in einer Rehaklinik. Hier hilft unser Sozialdienst bei der Vermittlung weiter.

Die neurologische Frührehabilitation in unserem Akutkrankenhaus in Dortmund-Brackel bietet durch die enge Verzahnung von Akut- und Rehabilitationsmedizin einen entscheidenden Mehrwert: Durch interdisziplinäre und interprofessionelle Zusammenarbeit – u.a. mit Neuroradiologie, Anästhesie, Urologie, Chirurgie, Pneumologie, Innerer Medizin, Intensivmedizin, Onkologie und Kardiologie – können Patienten mit komplexen Krankheitsbildern frühzeitig und umfassend versorgt werden.

Unser Versorgungsauftrag

Im Rahmen des regionalen Planungskonzepts zur Umsetzung des Krankenhausplans NRW wurde der Knappschaft Kliniken Westfalen GmbH am Standort Dortmund unter anderem die Leistungsgruppe 26.3 Neuro-Frührehabilitation (NNF, Phase B) zugewiesen. Die vorhandenen Strukturen – darunter eine Neurologische Akutklinik mit einer 8-Betten-Stroke Unit und weiteren Fachabteilungen – werden durch den Aufbau einer Frührehabilitationseinheit ergänzt.

Ein Angehöriger hält die Hand eines bettlägerigen Patienten in der Neurologischen Frühreha im Neurozentrum Westfalen

Was Angehörige wissen sollten

Angehörige sind oft stark von der Erkrankung mitbetroffen. Sie benötigen professionelle Unterstützung. Unser Therapie- und Pflegeteam kümmert sich hier frühzeitig. Die Angebote reichen von regelmäßig stattfindenden Informationsveranstaltungen bis hin zu individuellen Beratungsgesprächen und der Einbeziehung in die Therapie- oder Pflegesituation. Zum Beispiel:'

  • Unterstützung bei der Vorbereitung auf die häusliche Pflege
  • Begleitung bei psychischen Verarbeitungsprozessen, etwa bei Ängsten und Unsicherheiten
So erreichen Sie uns

Chefarzt-Sekretariat: Kirstin Palmer
Telefon: 0231 922-1401| Fax. 0231 922-1409
Mail: Kirstin.Palmer@Knappschaft-Kliniken.de

So finden Sie uns

Knappschaft Kliniken Dortmund
Am Knappschaftskrankenhaus 1, 44309 Dortmund
3. OG

0231 922-0 E-Mail Suche Ambulanzen Jetzt Spenden