Demenz: Ursachen, Anzeichen und Behandlung

Demenz ist eine fortschreitende Erkrankung des Gehirns. Sie führt dazu, dass das Gedächtnis, das Denken und die Orientierung nachlassen. Auch Sprache, Verhalten und die Fähigkeit, den Alltag zu bewältigen, können betroffen sein.

Die häufigste Form ist die Alzheimer-Krankheit. Es gibt aber auch andere Formen wie die vaskuläre Demenz, die durch Durchblutungsstörungen im Gehirn entsteht.
Ursache ist meist ein Abbau von Nervenzellen. Die genauen Auslöser sind nicht immer bekannt. Alter, genetische Faktoren und Vorerkrankungen können das Risiko erhöhen.
Typische Anzeichen einer Demenz sind Vergesslichkeit, Wortfindungsstörungen, Verwirrtheit und Persönlichkeitsveränderungen. Im frühen Stadium fallen diese Veränderungen oft nur im Alltag auf. Später sind auch alltägliche Aufgaben wie Kochen, Einkaufen oder das Planen von Terminen kaum noch möglich.
Für die Diagnose sind Gespräche, Tests zur Gedächtnisleistung und moderne Bildgebung wie MRT oder CT wichtig. Je früher die Erkrankung erkannt wird, desto besser lässt sich der Verlauf beeinflussen.
Eine Heilung ist derzeit nicht möglich. Es gibt aber Medikamente, die die Symptome lindern und den Krankheitsverlauf verlangsamen können. Wichtig ist auch eine gute Betreuung, Bewegung, geistige Aktivität und eine stabile Tagesstruktur.

In unserer Klinik bieten wir eine umfassende Diagnostik und persönliche Beratung bei Verdacht auf Demenz. Wir begleiten Betroffene und Angehörige durch alle Phasen der Erkrankung.

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