Universitätsklinikum Bochum GmbHein Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum
Wirbelsäulenspezialzentrum
Unser Ziel ist es, in der operativen und konservativen Versorgung von Wirbelsäulenleiden höchste Behandlungsqualität zu gewährleisten. Dafür steht ein erfahrenes interdisziplinäres Team bereit, das modernste diagnostische und therapeutische Verfahren einsetzt. Auch eine 24-stündige Notfallversorgung sowie umfassende radiologische Diagnostik gehören zu unserem Angebot.
Behandlungsspektrum
Die Bandscheiben wirken wie Stoßdämpfer zwischen den Wirbelkörpern. Sie bestehen aus einem festen Faserring und einem weichen Gallertkern. Mit zunehmendem Alter verlieren sie an Wasser und Elastizität. Dadurch kann es zu einer Vorwölbung (Protrusion) oder zu einem Austritt von Bandscheibenmaterial (Prolaps) kommen.
Typische Beschwerden:
- Rückenschmerzen (häufig akut, „Hexenschuss“)
- Taubheitsgefühle, Kribbeln, Muskelschwäche
- Lähmungserscheinungen
Wann ist eine Operation notwendig?
- Druck auf das Rückenmark (Myelopathie)
- schwere oder zunehmende Lähmung
- Cauda-equina-Syndrom (Blasen-/Mastdarmstörungen)
- therapieresistente Schmerzen
Bei einer Spinalkanalstenose verengt sich der Wirbelkanal durch Verschleiß von Knochen, Bandscheiben und Bändern.
Typische Symptome:
- belastungsabhängige Rückenschmerzen
- Ausstrahlung in die Beine
- Verkürzung der schmerzfreien Gehstrecke („Schaufensterkrankheit der Wirbelsäule“)
- Besserung durch Hinsetzen oder Vorbeugen
Therapieoptionen:
- konservativ: Physiotherapie, Schmerzmittel
- operativ: mikrochirurgische Entlastung (Abtragen von Knochenanbauten, Bändern)
Von Wirbelgleiten spricht man, wenn sich ein Wirbelkörper gegenüber dem darunterliegenden verschiebt. Häufig ist der 5. Lendenwirbel betroffen.
Einteilung nach Meyerding:
- Grad 1: bis 25 %
- Grad 2: bis 50 %
- Grad 3: bis 75 %
- Grad 4: über 75 %
Therapie:
- zunächst konservativ (Physiotherapie, Schmerzmittel)
- bei Instabilität: operative Stabilisierung mit Schrauben-Stab-System und Cage
Facettengelenkarthrose (Spondylarthrose)
Die kleinen Wirbelgelenke können durch Alterung und Bandscheibenverschleiß überlastet werden. Das führt zu Schmerzen im unteren Rücken, die sich beim Stehen, Gehen oder Hohlkreuz verstärken.
Behandlungsmöglichkeiten:
- Haltungstraining und Schmerztherapie
- Infiltrationen oder Verödung der Schmerzfasern
- in schweren Fällen: operative Stabilisierung
Auch Übergewicht, rheumatische Erkrankungen und berufliche Überlastungen können das Risiko einer Arthrose erhöhen.
Typische Symptome:
- ausstrahlende Schmerzen in Arme oder Beine
- Gefühlsstörungen
- Schwäche
je nach Ursache: mikrochirurgische Dekompression oder spezielle Eingriffe (z. B. Frykholm-Operation an der Halswirbelsäule)
Rezessusstenose
Die Osteochondrose entsteht durch Bandscheibenverschleiß mit Umbauprozessen der angrenzenden Wirbelkörper. Häufig wird sie zufällig entdeckt.
Therapie:
bei Instabilität: operative Stabilisierung (Spondylodese)
Schmerzen können sowohl von den Veränderungen selbst als auch von verspannter Muskulatur ausgehen.
Iliosakralgelenk-Syndrom (ISG-Syndrom)
Das Iliosakralgelenk verbindet Kreuz- und Darmbein. Typisch sind Schmerzen im unteren Rücken, die ins Gesäß oder die Beine ausstrahlen können.
Therapieoptionen:
- konservativ: Übungen, Schmerztherapie
- Infiltration oder Denervierung
- in seltenen Fällen: operative Stabilisierung
Operationsmethoden
- Minimalinvasive & endoskopische Verfahren
- Bandscheibenerhaltend/-ersetzend (Sequesterektomie, Diskektomie, Prothese)
- Mikrochirurgische Dekompression bei Stenosen
- Stabilisierungen mit/ohne Zementierung (Spondylodese)
- Rekonstruktive Eingriffe (z. B. Korrekturspondylodese)
Tumoren der Wirbelsäule machen rund fünf bis zehn Prozent aller Erkrankungen des zentralen Nervensystems aus. Neben primären Tumoren treten häufig auch Metastasen auf, die deutlich häufiger sind als gutartige Rückenmarkstumoren.
Die Beschwerden können sehr unterschiedlich sein und reichen von Rückenschmerzen über Gefühlsstörungen und Gangunsicherheit bis hin zu Lähmungen oder Störungen der Blasen- und Darmfunktion.
Unser Ziel ist es, die Tumoren – wenn möglich – vollständig zu entfernen und gleichzeitig das Rückenmark und die Nervenwurzeln maximal zu schonen.
WS-Metastasen:
Metastasen sind die häufigste Form spinaler Tumoren. Sie entstehen, wenn Krebszellen aus anderen Organen in die Wirbelsäule streuen.
Häufige Ausgangstumoren:
- Brustkrebs
- Prostatakarzinom
- Lungenkrebs
- Nierenzellkarzinom
- Schilddrüsenkarzinom
Typische Beschwerden:
- zunehmende Rückenschmerzen, oft nachts stärker
- Ausstrahlung in Arme oder Beine
- neurologische Ausfälle (Kribbeln, Lähmungen, Gangstörungen)
- Instabilität durch Wirbelkörperbrüche
Ziel der Behandlung:
Eine vollständige Heilung ist bei Metastasen oft nicht möglich. Dennoch können wir durch moderne Operations- und Therapiekonzepte Lebensqualität und Mobilität verbessern und schwerwiegende Komplikationen wie Querschnittslähmungen verhindern.
Klassifikation spinaler Tumoren
Extradural (außerhalb der Rückenmarkshäute, ca. 65 %)
- Häufigste Form: Metastasen (z. B. bei Brust-, Prostata-, Lungen- oder Nierenkrebs)
- Primäre Knochentumoren, etwa Chordome
Intradural / extramedullär (innerhalb der Rückenmarkshäute, aber außerhalb des Rückenmarks, ca. 25 %)
- Meningeome
- Schwannome (Nervenscheidentumoren)
- selten: Abtropfmetastasen von Hirntumoren
👉 Beispiel: Entfernung eines intraspinalen Meningeoms auf Höhe HWK 1/2 – der Tumor konnte vollständig entfernt und das Rückenmark unmittelbar entlastet werden.
Intradural / intramedullär (im Rückenmark selbst, ca. 5–10 %)
- Astrozytome
- Ependymome
- Hämangioblastomeseltener: Oligodendrogliome, Gangliogliome, Lipome, intramedulläre Metastasen
👉 Beispiel: Entfernung eines intramedullären Hämangioblastoms auf Höhe HWK 2/3 – nach der Operation bildete sich das begleitende Rückenmarksödem vollständig zurück.
- Methoden
- Notfallbehandlung bei Querschnittlähmung (Entlastungs-OP)
- Diagnosesicherung durch Biopsien
- Mikrochirurgische Entfernung (Teil- oder Totalresektion)
- Stabilisierung/Wirbelkörperersatz
- Moderne Operationsverfahren
Um Eingriffe so sicher wie möglich zu gestalten, setzen wir verschiedene intraoperative Techniken ein:
- Mikrochirurgie mit hochauflösenden Operationsmikroskopen
- Neuromonitoring zur Überwachung der Rückenmarks- und Nervenfunktionen während der Operation
- Neuronavigation zur millimetergenauen Orientierung im OP-Gebiet
- Intraoperative Bildgebung (CT, MRT, 3D-C-Bogen, Loop-X) bei ausgewählten Eingriffen
- Intraoperative intrakorporale Bestrahlung
Durch diese Kombination lässt sich das Risiko für bleibende Schäden deutlich reduzieren.
Was sind Entzündungen der Wirbelsäule?
Infektionen im Bereich der Wirbelsäule sind selten, aber potenziell schwerwiegend.
- Diszitis = Entzündung der Bandscheibe
- Spondylitis = Entzündung des Wirbelkörpers
- Empyem = eitrige Abszessbildung im Spinalkanal (epidural oder selten subdural)
Am häufigsten betroffen sindältere oder immungeschwächte Patientinnen und Patienten. Ursache ist meist eine Verschleppung von Bakterien aus einer anderen Infektionsquelle über dieBlutbahn. In seltenen Fällen tritt die Erkrankung nach einer Wirbelsäulenoperation oder Infiltrationstherapie auf.
Symptome
- Zunehmende, starke Rückenschmerzen (auch in Ruhe, bewegungsabhängig verstärkt)
- Fieber, Nachtschweiß, allgemeine Abgeschlagenheit (nicht immer vorhanden)<
- Neurologische Ausfälle bei Abszessbildung (z. B. Lähmungen, Taubheitsgefühle, Blasen-Mastdarm-Störungen)
- Bei Spondylitis: Ausschluss einer Tuberkulose erforderlich<
Diagnostik
- MRT der Wirbelsäule (Goldstandard zur Darstellung der Infektion und möglicher Abszesse)
- CT bei knöchernen Veränderungen und OP-Planung
- Laborwerte: Entzündungsparameter (CRP, BSG, Leukozyten)
- Mikrobiologische Diagnostik: Blutkulturen, Gewebeentnahme zur Erregerbestimmung
Therapie
Operativ
- Gewebe- und Flüssigkeitsentnahme aus dem betroffenen Bereich zur Diagnosesicherung
- Ausräumung von Abszessen / infiziertem Gewebe
- Stabilisierung (Spondylodese) bei Instabilität oder drohender Verkrümmung
Medikamentös
- Antibiotikatherapie nach Erreger- und Resistenz bestimmung
- Dauer: mehrere Wochen, angepasst an Krankheitsverlauf
Ziel der Behandlung
- Rasche Infektionskontrolle
- Verhinderung einer weiteren Ausbreitung (Sepsis, neurologische Schäden)Schmerzreduktion und Wiederherstellung der Mobilität
- Stabilisierung der Wirbelsäule
Was sind Wirbelkörperfrakturen?
Ein Bruch (Fraktur) eines Wirbelkörpers kann unterschiedliche Ursachen haben:
- Traumatisch bedingt – z. B. durch Unfall, Sturz oder Sportverletzung
- Pathologisch bedingt – z. B. im Rahmen einer Osteoporose oder durch Knochenmetastasen
Frakturen der Wirbelsäule sind ernst zu nehmen, da sieSchmerzen, Instabilitäten oder im schlimmsten Fall eine Schädigung des Rückenmarks bis hin zur Querschnittslähmung verursachen können.
Symptome
- Akute, starke Rückenschmerzen nach Unfall oder Belastung
- Bewegungsunfähigkeit bzw. eingeschränkte Beweglichkeit
- Fehlstellungen oder sichtbare DeformitätenNeurologische Symptome (Taubheitsgefühle, Lähmungen, Blasen-/Mastdarmstörungen) bei Nervenbeteiligung
Diagnostik
- CT / MRT der Wirbelsäule zur genauen Lokalisation und Beurteilung der Verletzung
- Röntgen zur ÜbersichtKnochendichtemessung (DXA) zur Abklärung einer Osteoporose
- Bei Verdacht auf Tumor: weiterführende onkologische Diagnostik
Therapieoptionen
Die Behandlung richtet sich nach Ursache, Lokalisation und Schweregrad der Fraktur.
Notfallversorgung
- Dekompression und Stabilisierung bei Querschnittssymptomen
- Intensivtherapie bei Polytrauma in enger Zusammenarbeit mit Unfallchirurgie, Radiologie und Intensivmedizin
Minimalinvasive Verfahren
- Kyphoplastie: Aufrichtung und Stabilisierung des Wirbels durch Ballonaufrichtung und Zementfüllung
- SpineJack®: modernes Implantatsystem zur Wiederherstellung der Wirbelhöhe und Fixierung mit Knochenzement
Weitere Therapien
- Konservative Therapie (z. B. Korsett, Schmerztherapie, Physiotherapie) bei stabilen Brüchen
- Therapieeinleitung bei Osteoporose zur Vorbeugung weiterer Frakturen
Ziel der Behandlung
- Schmerzlinderung
- Wiederherstellung der Stabilität der Wirbelsäule
- Schutz des Rückenmarks und der Nervenwurzeln
- Prävention erneuter Brüche durch konsequente Osteoporosetherapie
Überblick
Angeborene Fehlbildungen und erworbene Deformitäten der Wirbelsäule können sowohl funktionelle als auch neurologische Einschränkungen verursachen. Neben Rückenschmerzen treten oft Gangstörungen, Gefühlsstörungen oder Lähmungserscheinungen auf. Eine frühzeitige Diagnose und eine individuell angepasste Therapie sind entscheidend, um Folgeschäden zu vermeiden und die Lebensqualität zu verbessern.
Diagnosen / Krankheitsbilder
- Spina bifida – angeborener Verschlussdefekt der Wirbelsäule
- Tethered-Cord-Syndrom – Fixierung des Rückenmarks mit Bewegungseinschränkung und neurologischen Symptomen
- Spinale Zysten – Flüssigkeitsansammlungen, die Druck auf Rückenmark oder Nerven ausüben können
- Liquorverlustsyndrom – unkontrollierter Abfluss von Nervenwasser (Liquor) mit Kopfschmerzen und weiteren Symptomen
- Syringomyelie / Hydromyelie – flüssigkeitsgefüllte Hohlräume im Rückenmark, die langfristig Nervengewebe schädigen können
- Epidurale Lipomatose – krankhafte Fetteinlagerung im Wirbelkanal mit Einengung des Rückenmarks
- Hyperkyphose / Skoliose – krankhafte Verkrümmung der Wirbelsäule (Rundrücken / Seitverbiegung)
Behandlungsmethoden
Je nach Ursache und Schweregrad stehen verschiedene moderne Therapieverfahren zur Verfügung:
- Blutpatch-Behandlung – Abdichtung von Liquorfisteln zur Behandlung von Liquorverlustsyndromen
- Zystenentfernung – mikrochirurgische Resektion spinaler Zysten
- Mikrochirurgische Rekonstruktion mit Duraplastik – operative Rekonstruktion der Rückenmarkshäute bei Defekten oder Fehlbildungen
- Degenerative Skoliose-Therapie – konservative Therapie (z. B. Korsett, Physiotherapie) bei Wirbelsäulenverkrümmung
- Dreidimensionale Korrekturoperation – komplexe operative Aufrichtung und Stabilisierung bei schwerer Skoliose oder Kyphose
- Therapie bei Hyperkyphose – je nach Schweregrad konservativ (Korsett, Physiotherapie) oder operativ
Ziel der Behandlung
- Schutz und Erhalt neurologischer Funktionen
- Schmerzreduktion und Verbesserung der Beweglichkeit
- Korrektur und Stabilisierung von Fehlstellungen
- Verbesserung der Lebensqualität und langfristige Prävention von Folgeschäden
Überblick
Akute und chronische Schmerzen stellen für viele Patientinnen und Patienten eine erhebliche Belastungdar und können die Lebensqualität stark einschränken. Die Neurochirurgische Klinik bietet ein ganzheitliches Behandlungskonzept, das sowohl die Abklärung möglicher Ursachen als auch spezialisierte operative Verfahren umfasst.
Akutschmerztherapie
Bei akuten Schmerzen, etwa nach Verletzungen, Bandscheibenvorfällen oder Wirbelsäulenoperationen, steht eine schnelle Diagnostik und effektive Schmerztherapie im Vordergrund. Ziel ist es, den Schmerz zu lindern, die Beweglichkeit wiederherzustellen und einer Chronifizierung vorzubeugen.
Chronische Schmerzsyndrome
Wenn Schmerzen über Monate bestehen und konservative Methoden nichtmehr ausreichen, kommen moderne neurochirurgische Verfahren zum Einsatz. Wir prüfen individuell, ob eine operative Therapie sinnvoll ist.
Unsere Schwerpunkte:
- Abklärung einer Operationsnotwendigkeit (z. B. bei strukturellen Ursachen)
- Implantation von Schmerzpumpen zur kontinuierlichen Abgabe von Medikamenten direkt ins Rückenmark (intrathekale Therapie)
- Neuromodulation: elektrische Stimulation von Nervensystemstrukturen zur Schmerzlinderung
- Rückenmarkstimulation (SCS): Elektroden im Epiduralraum hemmen die Weiterleitung von Schmerzsignalen
- Spinalganglienstimulation (DRG-Stimulation): gezielte Behandlung von Nervenschmerzen, z. B. nach Operationen oder Verletzungen
Ziel der Behandlung
- Reduktion oder vollständige Ausschaltung chronischer Schmerzen
- Verbesserung von Beweglichkeit und Lebensqualität
- Senkung des Medikamentenverbrauchs und Reduktion von Nebenwirkungen
Fazit
Durch die Kombination aus moderner Diagnostik, individueller Beratung und innovativen operativen Verfahren bietet unsere Klinik ein umfassendes Spektrum zur Behandlung akuter und chronischer Schmerzen. Besonders bei komplexen Schmerzsyndromen ermöglicht die enge Zusammenarbeit mit Schmerztherapie, Anästhesiologie und Neurologie maßgeschneiderte Lösungen für jede Patientin und jeden Patienten.
Überblick
Blutungen und Durchblutungsstörungen im Bereich des Rückenmarks oder der Wirbelsäule sind seltene, aber hochgradig kritische Krankheitsbilder. Sie können durch Unfälle, Gefäßmissbildungen oder spontan entstehen und stellen immer eine neurochirurgische Notfallsituation dar.
Neben akuten Blutungen kann auch ein Rückenmarksinfarkt (z. B. Myelitis transversa) auftreten, der zu plötzlichen Lähmungen und Sensibilitätsstörungen führen kann. Eine schnelle Diagnostik undTherapie sind entscheidend für die Prognose.
Typische Diagnosen
- Epidurale Blutung (außerhalb der Rückenmarkshaut)<
- Subdurale Blutung (unterhalb der Rückenmarkshaut)
- Traumatische Blutung nach Unfall oder Eingriff
- Spontane Blutung durch Gefäßmissbildungen oder Gerinnungsstörungen
- Rückenmarksinfarkt / Myelitis transversaundefined
Operative Methoden
Je nach Ursache und Schweregrad stehen uns verschiedene operative Verfahren zur Verfügung:
- Hämatomausräumung zur vollständigen Entfernung des Blutergusses
- Hämatomentlastung zur Drucksenkung auf das Rückenmark
- Anlage einer Drainage zur Ableitung von Blut und Vermeidung erneuter Kompression
Ziel der Behandlung
Die operative Therapie verfolgt das Ziel, das Rückenmark rasch zu entlasten, bleibende neurologische Schäden zu verhindern und die bestmögliche Genesungzu ermöglichen.
Dank modernster Bildgebung (intraoperatives CT / MRT, 3D-C-Bogen, Loop-X) sowie kontinuierlichem Neuromonitoring können wir die Eingriffe besonders sicher und präzise durchführen.
