Neuroradiologische Bildgebung

Die neuroradiologische Bildgebung ermöglicht eine detaillierte Untersuchung des Gehirns, des Rückenmarks, der Wirbelsäule sowie der Blutgefäße von Kopf und Hals.
In der Radiologie AufSchalke in Gelsenkirchen kommt hierfür insbesondere die Magnetresonanztomographie (MRT) zum Einsatz. Sie ermöglicht eine hochauflösende Darstellung des Nervensystems und der umgebenden Strukturen – ohne Röntgenstrahlung.
Je nach medizinischer Fragestellung oder wenn eine MRT-Untersuchung nicht möglich ist, kann alternativ eine Computertomographie (CT) eingesetzt werden.

MRT des Gehirns und Kopfes

Mit einer MRT des Gehirns lassen sich Hirngewebe und weitere Strukturen des Kopfes detailliert darstellen. Die Untersuchung kann unter anderem bei folgenden Fragestellungen eingesetzt werden:

  • Verdacht auf entzündliche Erkrankungen wie Multiple Sklerose (MS)
  • Abklärung bestimmter Veränderungen bei Demenz
  • Beurteilung nach oder bei Verdacht auf einen Schlaganfall
  • Abklärung von Tumoren und anderen Raumforderungen
  • Untersuchung entzündlicher Erkrankungen des Gehirns
  • Abklärung weiterer neurologischer Beschwerden

Welche Untersuchung und welches MRT-Protokoll geeignet sind, richtet sich nach den Beschwerden und der konkreten medizinischen Fragestellung.

MRT der Wirbelsäule und des Rückenmarks

Auch Halswirbelsäule (HWS), Brustwirbelsäule (BWS) und Lendenwirbelsäule (LWS) können mittels MRT detailliert untersucht werden.

Dabei lassen sich unter anderem Bandscheiben, Rückenmark, Nerven und weitere Weichteilstrukturen beurteilen. Die Untersuchung kann beispielsweise bei Rückenschmerzen, ausstrahlenden Beschwerden, Sensibilitätsstörungen oder Lähmungserscheinungen eingesetzt werden.

Auch entzündliche oder tumoröse Veränderungen des Rückenmarks und der umgebenden Strukturen können mit der MRT untersucht werden.

Darstellung der Blutgefäße von Kopf und Hals

Mit der MR-Angiographie können die Blutgefäße des Kopfes und des Halses dargestellt werden. Die Untersuchung dient unter anderem der Abklärung von Gefäßveränderungen wie:
  • Gefäßverengungen (Stenosen)
  • Gefäßerweiterungen (Aneurysmen)
  • weiteren Veränderungen der hirnversorgenden Gefäße
Abhängig von der medizinischen Fragestellung kann die Gefäßdarstellung mittels MRT oder CT erfolgen.

Moderne MRT- und CT-Diagnostik in Gelsenkirchen

Für die neuroradiologische Bildgebung stehen uns in der Radiologie AufSchalke zwei moderne MRT-Geräte sowie ein leistungsfähiges 256-Zeilen-CT zur Verfügung.
Welches Untersuchungsverfahren eingesetzt wird, entscheiden wir individuell anhand der medizinischen Fragestellung und der persönlichen Voraussetzungen unserer Patientinnen und Patienten.

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