Hydrocephalus

Die Behandlung eines Hydrocephalus, also der Erweiterung der inneren und/ oder äußeren Nervenwasserräume des Gehirns, geschieht operativ in den meisten Fällen durch eine Ableitung des Nervenwassers aus dem Kopf über einen dünnen Silikonschlauch in die Bauchhöhle (ventrikulo-peritonealer Shunt).
Eine vor allem in der älteren Bevölkerung vorhandene Form des Hydrocephalus ist der sog. Normaldruckhydrocephalus mit der typischen Symptomtrias aus Gangstörungen, Urininkontinenz und kognitiven Störungen. Hier bietet die Anlage einer dauerhaften Ableitung des Nervenwassers sehr gute Erfolgsaussichten für eine klinische Besserung. Trotz des höheren Patientenalters sind die Komplikationsraten sehr gering.
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