Stationärer Aufenthalt


Vorstationär:
Die Vorbereitung für die Operation erfolgt 2-3 Tage vor der Operation (ärztliche Untersuchung, Blutabnahme, Operationsaufklärung und Narkosevorbereitung) und Sie kommen morgens am Operationstag zur stationären Aufnahme. Die genaue Uhrzeit, wann Sie am Operationstag kommen müssen, erfahren Sie einen Tag vor der geplanten Aufnahme durch einen Anruf der Station A („Station Kaue“). Der Anruf erfolgt in der Regel zwischen 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr.

Am Tag der vorstationären Untersuchung finden Sie sich bitte zu der vereinbarten Uhrzeit – die Sie bei Vergabe des Operationstermin telefonisch erhalten haben - in der Zentralambulanz (hier erhalten Sie Ihren individuellen Laufzettel). Folgende Schritte erwarten Sie:

Anmeldung im Krankenhaus
Blutabnahme
EKG, eventuell Röntgen-Lungenaufnahme
Eintragen/Überprüfung Ihrer Medikamente
Ärztliches Aufklärungsgespräch
Narkoseaufklärungsgespräch

Wenn alle Aufklärungen/notwendigen Befunde erfolgt/erhoben sind/wurden, dürfen Sie nach Hause. Da es zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann, bitten wir Sie, genügend Zeit einzuplanen.
Die stationäre Aufnahme erfolgt bereits einen Tag vor der Operation und alle oben genannten Vorbereitungen laufen im stationären Rahmen. Das kommt v.a. für Patienten mit weiter Anreise oder erheblichen Einschränkungen der Mobilität infrage.

unabhängig davon, wann Sie stationär aufgenommen werden, brauchen Sie folgende Unterlagen:

Aktuelle Einweisung Ihres Haus- oder Facharztes (entfällt bei Privatpatienten)
Aktuelle Bildgebung (Röntgen, CT, MRT) in Form in Form einer CD . Wenn Sie einen QR-Code erhalten haben, überprüfen Sie bitte, ob der Code noch gültig ist. Der schriftliche radiologische Befund über die Untersuchungen allein ist nicht ausreichend.
Vorbefunde, auch Arztbriefe - insbesondere Befunde bei Vorerkrankungen an Schilddrüse, Lunge, Leber und Herz (z. B. Katheter-Untersuchungen)
Implantat-Ausweise, sofern Sie Implantate haben (z.B. Herzschrittmacher)
Aktuelle Medikamentenliste. Bitte bringen Sie Ihre Medikamente auch mit.
Patientenverfügungen/Patientenvollmachten


Die Operationsaufklärung ist ein wichtiger Teil der Vorbereitung. In der Regel werden die Aufklärungsunterlagen bei Vergabe des Operationstermin per Email versendet, damit sie von Ihnen zu Hause in Ruhe gelesen und bearbeitet werden können. Diese Unterlagen liegen uns dann vor, wenn Sie kommen. Ärztlich können persönlich offene Fragen geklärt und die Aufklärung abgeschlossen werden.


Stationärer Aufenthalt
Patienten, die ihre Operationsvorbereitung bereits einige Tage vor dem Operationstermin haben, kommen zur telefonisch genannten Uhrzeit am Tag der Operation auf unsere Aufnahmestation „Kaue“ . Von dort aus werden sie morgens in den OP gebracht. Nach der Operation kommen Sie auf die reguläre Bettenstation. Ihre Wertgegenstände werden Ihnen auf Ihr Zimmer gebracht.

Allgemeine Information zum Aufenthalt bei uns finden Sie unter Wissenswertes.
Die ungefähre Dauer Ihres stationären Aufenthaltes wird mit Ihnen bereits im Rahmen der ambulanten Vorstellung besprochen, der genaue Tag der Entlassung wird auf der morgendlichen ärztlichen Visite besprochen. Die Entlassung erfolgt bis 11:00 Uhr des jeweiligen Tages. Für einen reibungslosen Ablauf der Entlassung sind von uns schon im Vorfeld Informationen von Ihnen wichtig:
Ist eine Nachbehandlung, typischerweise bei älteren Patienten eine Geriatrie, notwendig? Leben sie alleine zu Hause? Brauchen Sie Unterstützung.
Wenn wir diese Informationen haben, können wir frühzeitig aktiv werden, unseren Sozialdienst einschalten und beispielsweise Unterstützung für zu Hause organisieren. Idealerweise geben Sie uns diese Informationen schon bei der ambulanten Vorstellung.
Sie erhalten bei Entlassung einen ausgedruckten vorläufigen Arztbrief, der alle relevanten Informationen für die Nachbehandlung bei Ihrem niedergelassenen Arzt enthält, sowie einen Bundesmedikationsplan mit den Medikamenten zum Zeitpunkt der Entlassung. Den endgültigen Brief bekommen Sie nach chefärztlicher Freigabe postalisch oder – wenn vorhanden – in Ihre (elektronische Patientenakte) ePA gesendet.
Medikamente können wir Ihnen nicht leider mitgeben. Die Ausstellung von Rezepten ist als eRezept möglich. Eine Arbeitsunfähigkeit kann für 7 Tage nach Entlassungsdatum ausgestellt werden.
Wenn bei Ihnen eine Operation geplant ist, müssen bestimmte Medikamente vor der Operation rechtzeitig abgesetzt werden. Dazu zählen u.a.:

Blutverdünnende Medikamente - in der Regel wurde der Umgang mit diesen Medikamenten bereits im Vorfeld mit Ihnen besprochen. Bitte denken Sie daran, die gerinnungsaktiven Medikamente - sofern mit Ihnen so besprochen - rechtzeitig abzusetzen bzw. sich beim Hausarzt auf ein Alternativmedikament einstellen zu lassen.

Blutzuckersenkende Medikamente wie Metformin (oder Vergleichspräparate) sollen vor einer Operation 48 Stunden vorher abgesetzt werden.
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