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Recklinghausen
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Westdeutsches Adipositaszentrum - OP Verfahren der Adipositaschirurgie

Bei der Schlauchmagenoperation (Sleeve-Gastrektomie) wird der Magen zu einem gleichmäßigen, relativ engen Schlauch umkonfiguriert. Die Reservoirkapazität des Magens wird um etwa 80 % reduziert. Dies hat zur Folge, dass deutlich weniger Nahrung aufgenommen werden kann, bevor ein mechanisches Sättigungsgefühl einsetzt.
Gleichzeitig wird die Abgabe des hauptsächlichen menschlichen „Hungerhormons“, welches zu etwa 90 % im entfernten Teil des Magens produziert wird, dramatisch reduziert. Hunger und Appetit werden über diesen Mechanismus zurückgefahren und normalisiert.
Die langfristige Wirkweise beruht auf eben dieser Kombination aus „weniger essen können“ (durch die mechanische Verkleinerung des Magens) und „weniger essen wollen“ (durch die hormonbedingte Normalisierung von Hunger und Appetit).
Die Schlauchmagenoperation wird minimal-invasiv, also in Schlüssellochtechnik über 3-4 kleine, etwa 1 cm messende Inzisionen im Oberbauch durchgeführt. Der Eingriff dauert regelhaft zwischen 30 und 40 Minuten, der Krankenhausaufenthalt 1 bis maximal 2 Tage.
Im Westdeutschen Adipositaszentrum führen wir den klassischen Roux-Y Magenbypass durch. Er ist das am besten und längsten untersuchte Verfahren in der Adipositaschirurgie.
Neben einer sehr effektiven und langfristigen Gewichtsabnahme von etwa 80 % des Übergewichtes, bessern sich eine Vielzahl von Folge- und Begleiterkrankungen der Adipositas, insbesondere Diabetes, Bluthochdruck, Schlafapnoe, Fettstoffwechselstörungen und Fettlebererkrankung sehr zuverlässig.
Eine weitere Stärke des Roux-Y Magenbypass ist die gleichzeitige Beseitigung einer im Rahmen der Adipositas sehr häufig bestehenden Refluxerkrankung mit Sodbrennen, ohne dass anschließend eine regelmäßige Medikamenteneinnahme, z. B. von Magensäurehemmern notwendig ist.
Technisch wird beim Roux-Y Magenbypass der Weg von Nahrung und Verdauungssäften im oberen Magen-Darm-Trakt verändert, ohne dass hierzu Organe oder Organanteile unwiederbringlich aus dem Körper entfernt werden müssen. Nährstoffe und Kalorien werden anteilig in vermindertem Maße aufgenommen, das Hunger- und Appetitgefühl bildet sich langfristig zurück und wird normalisiert.
Der Roux-Y Magenbypass wird regelhaft minimal-invasiv, also in Schlüssellochtechnik über 4-5 kleine, etwa 1 cm messende Inzision im Oberbauch durchgeführt. Der Eingriff dauert regelhaft zwischen 45 und 60 Minuten. Der Krankenhausaufenthalt beträgt zwischen 1 und 2 Tagen.
Neben einer sehr effektiven und langfristigen Gewichtsabnahme von etwa 80 % des Übergewichtes, bessern sich eine Vielzahl von Folge- und Begleiterkrankungen der Adipositas, insbesondere Diabetes, Bluthochdruck, Schlafapnoe, Fettstoffwechselstörungen und Fettlebererkrankung sehr zuverlässig.
Eine weitere Stärke des Roux-Y Magenbypass ist die gleichzeitige Beseitigung einer im Rahmen der Adipositas sehr häufig bestehenden Refluxerkrankung mit Sodbrennen, ohne dass anschließend eine regelmäßige Medikamenteneinnahme, z. B. von Magensäurehemmern notwendig ist.
Technisch wird beim Roux-Y Magenbypass der Weg von Nahrung und Verdauungssäften im oberen Magen-Darm-Trakt verändert, ohne dass hierzu Organe oder Organanteile unwiederbringlich aus dem Körper entfernt werden müssen. Nährstoffe und Kalorien werden anteilig in vermindertem Maße aufgenommen, das Hunger- und Appetitgefühl bildet sich langfristig zurück und wird normalisiert.
Der Roux-Y Magenbypass wird regelhaft minimal-invasiv, also in Schlüssellochtechnik über 4-5 kleine, etwa 1 cm messende Inzision im Oberbauch durchgeführt. Der Eingriff dauert regelhaft zwischen 45 und 60 Minuten. Der Krankenhausaufenthalt beträgt zwischen 1 und 2 Tagen.
Das Konzept der „Transit-Bipartition“ beinhaltet eine Schlauchmagenoperation, die durch die Anlage einer zusätzlichen Verbindung zum Dünndarm erweitert wird. Es handelt sich dabei nicht um einen klassischen Bypass, da der Nahrungsweg durch den Magen-Darm-Trakt nicht zwingend umgestellt wird, sondern der physiologische Weg über Zwölffingerdarm und oberen Dünndarm neben dem eigentlichen „Bypass“, welcher direkt in untere Dünndarmabschnitte führt, erhalten bleibt.
Ein großer Vorteil dieses Verfahrens ist die Tatsache, dass Zwölffingerdarm und Gallenwege weiterhin im Rahmen einer Magen- oder Gallenwegsspiegelung untersucht und beurteilt werden können. Daher eignet es sich im besonderen Maße für Patientinnen und Patienten mit entsprechenden Vorerkrankungen oder einem erhöhten Risiko für Zwölffingerdarm- und Gallenwegserkrankungen.
Durch die Aktivierung von sog. neuroendokrinen Zellen des unteren Dünndarmabschnittes, werden die körpereigenen Inkretin-Hormone, u.a. GLP-1 vermehrt ausgeschüttet, was zu einer dauerhaften Unterstützung der Gewichtsabnahme und einer Verbesserung des Zuckerstoffwechsels führt.
- Duodenale Transit-Bipartition
Hier wird eine Verbindung zwischen Zwölffingerdarm (Duodenum) und unterem Dünndarm (Ileum) angelegt, wobei der erhaltene Magenpförtner das Aufsteigen von Verdauungssäften (Reflux) in Magen und Speiseröhre verhindert.
Beide Varianten werden regelhaft minimal-invasiv, also in Schlüssellochtechnik über 4-5 kleine, etwa 1 cm messende Inzision im Oberbauch durchgeführt. Die Eingriffe dauert regelhaft jeweils zwischen 45 und 60 Minuten. Der Krankenhausaufenthalt beträgt zwischen 1 und 2 Tagen.
Für den Nahrungsbrei gibt es also zwei Möglichkeiten („Bipartition“), den regulären Nahrungsweg und die Kurzschlussverbindung in untere Dünndarmabschnitte.
Ein großer Vorteil dieses Verfahrens ist die Tatsache, dass Zwölffingerdarm und Gallenwege weiterhin im Rahmen einer Magen- oder Gallenwegsspiegelung untersucht und beurteilt werden können. Daher eignet es sich im besonderen Maße für Patientinnen und Patienten mit entsprechenden Vorerkrankungen oder einem erhöhten Risiko für Zwölffingerdarm- und Gallenwegserkrankungen.
Durch die Aktivierung von sog. neuroendokrinen Zellen des unteren Dünndarmabschnittes, werden die körpereigenen Inkretin-Hormone, u.a. GLP-1 vermehrt ausgeschüttet, was zu einer dauerhaften Unterstützung der Gewichtsabnahme und einer Verbesserung des Zuckerstoffwechsels führt.
Wir führen die Transit-Bipartition in zwei Varianten durch:
- Roux-Y Transit-Bipartition des Magens (OP nach Santoro)
Hier wird eine Verbindung zwischen (Schlauch-) Magen und unterem Dünndarm (Ileum) angelegt, wobei die Art der Rekonstruktion das Aufsteigen von Verdauungssäften (Reflux) in Magen und Speiseröhre verhindert.
- Roux-Y Transit-Bipartition des Magens (OP nach Santoro)
Hier wird eine Verbindung zwischen (Schlauch-) Magen und unterem Dünndarm (Ileum) angelegt, wobei die Art der Rekonstruktion das Aufsteigen von Verdauungssäften (Reflux) in Magen und Speiseröhre verhindert.
- Duodenale Transit-Bipartition
Hier wird eine Verbindung zwischen Zwölffingerdarm (Duodenum) und unterem Dünndarm (Ileum) angelegt, wobei der erhaltene Magenpförtner das Aufsteigen von Verdauungssäften (Reflux) in Magen und Speiseröhre verhindert.
Beide Varianten werden regelhaft minimal-invasiv, also in Schlüssellochtechnik über 4-5 kleine, etwa 1 cm messende Inzision im Oberbauch durchgeführt. Die Eingriffe dauert regelhaft jeweils zwischen 45 und 60 Minuten. Der Krankenhausaufenthalt beträgt zwischen 1 und 2 Tagen.
Die Biliopankreatische Diversion mit Duodenal-Switch (BPD-DS) wird in unserem Zentrum in der für den minimal-invasiven Zugangsweg weniger komplizierten Modifikationsvariante des sogenannten SADI-Bypass (Single-Anastomosis-Duodeno-Ilealer-Bypass) durchgeführt.
Es handelt sich um eines der effektivsten adipositaschirurgischen Verfahren, mit dessen Hilfe sehr große Gewichtsreduktionen von deutlich über 100 kg langfristig erreicht werden können. Das Verfahren kann primär in Kombination mit einem Schlauchmagen oder auch nach bereits erfolgter Schlauchmagenoperation bei Stagnation der Gewichtsabnahme oder erneuter Gewichtszunahme als zweiter operativer Schritt erfolgen.
Technisch wird der Zwölffingerdarm (Duodenum) hinter dem Magenpförtner mit dem unteren Dünndarm (Ileum) verbunden. Der Reflux von Verdauungssäften in den (Schlauch-) Magen und die Speiseröhre wird durch den zwischengeschalteten Magenpförtner effektiv unterbunden. Ein Dumping-Syndrom ist bei dieser Bypass-Variante physiologisch nicht möglich.
Durch die Aktivierung von sog. neuroendokrinen Zellen des unteren Dünndarmabschnittes, werden die körpereigenen Inkretin-Hormone, u.a. das GLP-1 vermehrt ausgeschüttet, was zu einer dauerhaften Unterstützung der Gewichtsabnahme und einer Verbesserung des Zuckerstoffwechsels führt.
Der SADI-Bypass wird minimal-invasiv und mit dem daVinci-Operationsroboter über 4-5 kleine, etwa 1 cm messende Inzisionen im Oberbauch durchgeführt. Die Operationsdauer beträgt 45-60 Minuten, der stationäre Aufenthalt zwischen 1 und 2 Tagen.
Es handelt sich um eines der effektivsten adipositaschirurgischen Verfahren, mit dessen Hilfe sehr große Gewichtsreduktionen von deutlich über 100 kg langfristig erreicht werden können. Das Verfahren kann primär in Kombination mit einem Schlauchmagen oder auch nach bereits erfolgter Schlauchmagenoperation bei Stagnation der Gewichtsabnahme oder erneuter Gewichtszunahme als zweiter operativer Schritt erfolgen.
Technisch wird der Zwölffingerdarm (Duodenum) hinter dem Magenpförtner mit dem unteren Dünndarm (Ileum) verbunden. Der Reflux von Verdauungssäften in den (Schlauch-) Magen und die Speiseröhre wird durch den zwischengeschalteten Magenpförtner effektiv unterbunden. Ein Dumping-Syndrom ist bei dieser Bypass-Variante physiologisch nicht möglich.
Durch die Aktivierung von sog. neuroendokrinen Zellen des unteren Dünndarmabschnittes, werden die körpereigenen Inkretin-Hormone, u.a. das GLP-1 vermehrt ausgeschüttet, was zu einer dauerhaften Unterstützung der Gewichtsabnahme und einer Verbesserung des Zuckerstoffwechsels führt.
Der SADI-Bypass wird minimal-invasiv und mit dem daVinci-Operationsroboter über 4-5 kleine, etwa 1 cm messende Inzisionen im Oberbauch durchgeführt. Die Operationsdauer beträgt 45-60 Minuten, der stationäre Aufenthalt zwischen 1 und 2 Tagen.
