Recklinghausen
Herzlich willkommen in der Radiologie im Vest!

Dr. med. Christian Loehr
Facharzt für Radiologie
Schwerpunkt Neuroradiologie
Spezialgebiete: Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie
Ausbilder der deutschen Gesellschaften für interventionelle Radiologie und Neuroradiologie (DeGIR/DGNR), Module A-F
Q1-Zertifikat Herzbildgebung CT/MRT
Volle Weiterbildungsermächtigung für Radiologie und die Schwerpunktbezeichnung Neuroradiologie

Simon Pätzholz
Spezialgebiete: Kardiovaskuläre- und Muskuloskelettale Bildgebung sowie MR-Prostatographie
Zusatzqualifikationen:
Q1 Herz-CT / MRT
Q1 mpMRT Prostata
Q1 Muskuloskelettale Radiologie
Q2-Zusatzqualifizierung Lungenkrebsfrüherkennung mit
Niedrigdosis-Computertomographie

Dr. med. Christian Dynak
Zusatzqualifikationen:
Q1 Herz-CT / MRT
Q2-Zusatzqualifizierung Lungenkrebsfrüherkennung mit Niedrigdosis-Computertomographie
Unser Leistungsspektrum
Mittels moderner digitialer Röntgentechnik können Bilder vom Körper erzeugt werden, die eine deutlich geringere Strahlenbelastung für den Patienten bedeuten und gleichzeitig, aufgrund von neuen Bearbeitungsmöglichkeiten, eine hervorragende Beurteilung erlauben.


Ablauf:
Vorbereitung:
Vor der Untersuchung erhalten Sie einen kurzen Fragebogen zu Ihrer Krankengeschichte und eventuellen Allergien. Zum Erreichen einer möglichst niedrigen Herzfrequenz bitten wir Sie darum für 12-24 Stunden auf koffeinhaltige Getränke, Schokolade oder den Verzehr von Bananen zu verzichten. Sollte die Herzfrequenz zum Untersuchungszeitpunkt weiterhin erhöht sein werden wir Ihnen, abhängig von Blutdruck und Herzfrequenz, ggf. Medikamente verabreichen um eine bestmögliche und gleichmäßige Herzfrequenz zu erzielen. Vor und nach der Untersuchung überwachen wir Sie auf mögliche Nebenwirkungen. Des Weiteren wird ein gefäßerweiterndes Medikament (Glyceroltrinitrat) zur Erweiterung der Gefäße und zur besseren Darstellung der Herzkranzgefäße eingesetzt. Die Wirkung des Medikaments ist zeitlich stark begrenzt. Etwaige Nebenwirkungen sollten sich innerhalb von 30-60 Minuten zurückbilden. Wichtig ist hierbei, dass eine gleichzeitige Einnahme von potenzsteigernden Medikamenten (Viagra) zu lebensbedrohlichen Blutdruckkrisen führen kann, so dass hier auf eine strikte Karenz für 72 Stunden (vor und nach der Untersuchung) geachtet werden sollte.
Durchführung der Untersuchung:
Sie legen sich auf den Untersuchungstisch des CT-Scanners, es werden Elektroden an Ihrem Brustkorb angebracht, um Ihr Herz zu überwachen und ein venöser Zugang (vornehmlich in der rechten Ellenbeuge) eingebracht. Während der Untersuchung erhalten Sie mehrmals Atemkommandos und der Untersuchungstisch bewegt sich langsam durch die Öffnung. Des CT-Scanners. Es ist wichtig, ruhig zu liegen und den Atemanweisungen zu folgen. Der eigentliche Scan dauert nur wenige Sekunden, die gesamte Prozedur etwa 10-20 Minuten. Über eine Vene wird ein jodhaltiges Kontrastmittel injiziert, das die Koronararterien sichtbar macht. Während der Injektion kann ein warmes Gefühl im Körper und ein metallischer Geschmack auf der Zunge auftreten.
Nach der Untersuchung:
Nach der Untersuchung überwachen wir Sie für eine weitere halbe Stunde auf etwaige Nebenwirkungen des Kontrastmittels oder der Medikamente und überprüfen erneut ihre Herzfrequenz und Blutdruck. Anschließend können Sie in der Regel sofort nach Hause gehen. Durch die Gabe der blutdrucksenkenden Medikamente kann ihr Blutdruck für die nächsten Stunden weiterhin leicht erniedrigt sein. Wenn möglich empfehlen wir auf das aktive Führen von Maschinen oder die aktive Teilnahme am Straßenverkeh für die nächsten Stunden zu verzichten
Vorteile der Computertomographie der Koronararterien
- Nicht-invasiv: Im Gegensatz zur herkömmlichen Koronarangiographie, bei der ein Katheter in die Arterien eingeführt wird, ist die CTA eine nicht-invasive Methode. Und weist ein deutlich niedrigeres Risikoprofil auf.
- Schnelligkeit: Die Untersuchung und die Auswertung der Bilder erfolgen relativ schnell, was eine zügige Diagnosestellung ermöglicht.
- Detailgenaue Bilder: Die CTA liefert hochauflösende Bilder der Koronararterien, die selbst kleine Ablagerungen und Verengungen sichtbar machen.
- Niedrige Strahlenbelastung: Dank der Fortschritte in der Medizintechnik sowie der medikamentösen Kontrolle der Herzfrequenz können mithilfe der Herz CT sehr niedrige Dosiswerte erzielt werden, welche zum Teil deutlich unterhalb der Dosis einer Herzkatheteruntersuchung liegen. Hierfür ist jedoch eine adäquate Vorbereitung und die Verwendung von modernen Computertomografen notwendig. In der Radiologie im Vest erhalten Sie die Möglichkeit an einem hochmodernen Multizeilen DualSource CT der neuesten Generation untersucht zu werden. Hierdurch erzielen wir Bestwerte im Bereich der Bildqualität und Dosisreduktion.
Beispielbilder
1. Flash Herz-CT
Nachweis mehrerer verkalkter und teilweise weicher Gefäßplaques mit relevanter Einengung der linken Koronararterie.
Effektive Dosis CTA (DLP 30) ca. 0.68mSv Effektive Dosis gesamte Untersuchung (DLP 52) ca. 0,988 mSv
Zum Vergleich Myokardszintigraphie 6-8 mSv Herzkatheteruntersuchung 5,0 – 9,0 mSv (Bis zu 30mSv bei therapeutischen Herzkatheteruntersuchungen)
Nachweis einer deutlichen Einengung der linken Koronararterie durch einen weichen Plaque mit bis zu ca. 80%ige Einengung.
Effektive Dosis CTA (DLP 95) ca. 1,8 mSv Effektive Dosis gesamte Untersuchung (DLP 113) ca. 2,1 mSv
Zum Vergleich Myokardszintigraphie 6-8 mSv Herzkatheteruntersuchung 5,0 – 9,0 mSv (Bis zu 30mSv bei therapeutischen Herzkatheteruntersuchungen)
Die Magnetresonanztomographie (MRT) des Herzens ist eine hochentwickelte bildgebende Methode, die detaillierte Informationen über die Herzstruktur und -funktion liefert. Speziell die Regadenoson- oder Adenosin-Stress-Herz-MRT wird verwendet, um die Durchblutung des Herzens unter Stressbedingungen zu beurteilen und zu überprüfen ob es unter Stressbedingungen zur Minderdurchblutung des Herzmuskels (z. B. auf Grundlage einer Stenose der Herzkranzgefäße) kommt.

Ablauf:
Vorbereitung:
Vor der Untersuchung wird ein ärztliches Aufklärungsgespräch mit dem medizinischen Personal geführt, um Ihre Krankengeschichte und eventuelle Kontraindikationen, wie etwa Metallimplantate, Atemwegsprobleme oder Allergien, zu besprechen. Es ist wichtig, dass sie Koffein (Kaffee, Cola, diverse Tees usw.) für mindestens 12, besser 24 Stunden nicht einnehmen. Sie werden gebeten, alle metallischen Gegenstände abzulegen und anschließend in den Untersuchungsraum geführt.
Positionierung:
Sie legen sich auf den Untersuchungstisch des MRT-Scanners. Elektroden werden an Ihrer Brust angebracht, um Ihr Herz während der Untersuchung zu überwachen. Eine spezielle Spule wird um Ihren Brustkorb gelegt, um detaillierte Bilder zu erzeugen.
Medikamenten und Kontrastmittelgabe:
Ein Kontrastmittel wird intravenös verabreicht, um die Herzgefäße sichtbar zu machen. Gleichzeitig wird ein Medikament, das eine Stressreaktion im Herzen simuliert, injiziert. Dies erhöht die Herzfrequenz und erweitert die Blutgefäße, wodurch der Blutfluss unter Stressbedingungen untersucht werden kann.
Sie werden vorab über mögliche Nebenwirkungen informiert.
Scan-Prozess:
Während des Scans bewegen Sie sich langsam in den MRT-Scanner. Es ist wichtig, ruhig zu liegen und den Atemanweisungen des medizinischen Personals zu folgen. Der eigentliche Scan dauert etwa 40 bis 60 Minuten. Während der Medikamenteninjektion können Sie vorübergehend ein Wärmegefühl, Kurzatmigkeit oder leichte Übelkeit verspüren.
Die Untersuchung dauert in der Regel 30 bis 40 Minuten. Zur Erhöhung des Patientenkomforts haben Sie in den Räumen der Radiologie im Vest die Möglichkeit über ein internes Infotainment-Programm (Siemens Innovision) während der MRT-Untersuchung entspannende Videos zuschauen und Musik zu hören.
Nach der Untersuchung:
Nach der MRT-Untersuchung können Sie normalerweise sofort nach Hause gehen und Ihre normalen Aktivitäten fortsetzen. Das Kontrastmittel und die gegebenen Medikamente werden schnell vom Körper abgebaut. Bei ungewöhnlichen Symptomen sollten Sie sich an das medizinische Personal wenden.
Vorteile der Stress-Herz-MRT:
- Hohe Auflösung: In der Radiologie im Vest haben Sie die Möglichkeit an einem hochmodernen 3 T MRT hochauflösende Bilder des Herzens zu generieren, die eine genaue Beurteilung von Gewebestrukturen und möglichen Veränderungen ermöglichen. Die MRT liefert detaillierte Bilder des Herzmuskels und der Blutgefäße, die bei der Diagnose von Herzerkrankungen helfen.
- Nicht-invasiv: Die Untersuchung erfolgt ohne chirurgische Eingriffe oder Strahlenbelastung, was sie besonders sicher macht.
- Genauigkeit unter Stress: Die Verwendung von Adenosin simuliert Stressbedingungen, die helfen, Durchblutungsstörungen des Herzens zu erkennen, die unter Ruhebedingungen nicht sichtbar wären.
Interpretation der Ergebnisse
Die Bilder werden von einem Team spezialisierter Radiolog:innen ausgewertet. Wir erstellen einen Bericht, der die Herzfunktion, die Durchblutung und mögliche Auffälligkeiten wie Verengungen oder Schäden am Herzmuskel beschreibt. Ihr behandelnder Arzt bespricht die Ergebnisse mit Ihnen und legt die weiteren Schritte fest, falls eine Behandlung erforderlich ist.
Fazit
Die Adenosin- oder Regadenoson-Stress-Herz-MRT ist eine wertvolle Methode zur Untersuchung der Herzfunktion und Durchblutung des Herzmuskels unter Stressbedingungen. Sie bietet eine nicht-invasive, hochauflösende Möglichkeit, Herzerkrankungen frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt oder mit unserem Team ob diese Untersuchung für Sie geeignet ist und wie Sie sich optimal darauf vorbereiten können.
Unter Stressbedingungen zeigt sich eine Minderkontrastierung des Herzmuskels in der Lateralwand.
In den Late Enhancement Aufnahmen zeigt sich keine Narbe des Herzmuskels. Somit besteht eine erhaltene Vitalität des Herzmuskels und der/die Patient:in würde höchstwahrscheinlich signifikant von einer Herzkatheter-Intervention profitieren.
Die Magnetresonanztomographie (MRT) der Prostata ist eine hochmoderne bildgebende Methode zur detaillierten Untersuchung der Prostata. Sie wird häufig zur Diagnose von Prostatakrebs, Entzündungen oder anderen Erkrankungen der Prostata eingesetzt. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die Durchführung eines Prostata-MRTs, die Vorteile dieser Methode und die Interpretation der Ergebnisse.
Ablauf:
Vorbereitung:
Vor der Untersuchung wird ein ärztliches Aufklärungsgespräch mit dem medizinischen Personal geführt, um Ihre Krankengeschichte und eventuelle Kontraindikationen, wie etwa Metallimplantate, zu besprechen. Eine adäquate Entleerung der Blase und des Enddarmes ist wichtig um etwaige Bildfehler während der Untersuchung zu vermeiden. Sie werden gebeten, alle metallischen Gegenstände abzulegen und anschließend in den Untersuchungsraum geführt.
Positionierung:
Sie legen sich auf den Untersuchungstisch des MRT-Scanners. Eine Spule, die als Antenne dient, wird um den Unterbauch oder die Beckenregion platziert, um hochauflösende Bilder der Prostata zu erzeugen.
Medikamenten und Kontrastmittelgabe:
Um etwaige Bildfehler durch Darmbewegung zu reduzieren kann eine Gabe von Buscopan hilfreich sein. Hierbei ist zu beachten dass anschließend das Führen von Maschinen eingeschränkt sein kann. Im besten Fall kommen Sie in Begleitung zur Untersuchung. Falls eine anschließende eigenständige Autofahrt notwendig ist kann auf ein Alternativpräparat (Glucagon) zurückgegriffen werden oder auf eine Medikamentengabe verzichtet werden.
Zusätzlich wird über einen venösen Zugang ein Kontrastmittel intravenös verabreicht, um die Bildqualität zu verbessern und spezifische Bereiche der Prostata besser darzustellen. Sie werden vorab über mögliche Nebenwirkungen informiert.
Scan-Prozess:
Während des Scans werden Sie gebeten, still zu liegen. Der Untersuchungstisch bewegt sich in den Scanner, der wie ein großer Tunnel aussieht. Es ist wichtig, ruhig zu bleiben und den Atemanweisungen des medizinischen Personals zu folgen. Die Untersuchung dauert in der Regel 30 bis 40 Minuten. Zur Erhöhung des Patientenkomfort haben Sie in den Räumen der Radiologie im Vest die Möglichkeit über ein internes Infotainment-Programm (Siemens Innovision) während der MRT-Untersuchung entspannende Videos zuschauen und Musik zu hören.
Nach der Untersuchung:
Nach dem MRT können Sie normalerweise sofort nach Hause gehen und Ihren normalen Aktivitäten nachgehen. Bei Verwendung von Buscopan sollten sie auf die aktive Teilnahme am Straßenverkehr verzichten.
Vorteile der Magnetresonanztomographie der Prostata:
- Hohe Auflösung: In der Radiologie im Vest haben wir die Möglichkeit an einem hochmodernen 3 T MRT hochauflösende Bilder der Prostata zu generieren, die eine genaue Beurteilung von Gewebestrukturen und möglichen Veränderungen ermöglichen.
- Nicht-invasiv: Die Untersuchung erfolgt ohne chirurgische Eingriffe oder Strahlenbelastung, was sie besonders sicher macht.
- Früherkennung: Ein MRT kann helfen, Prostatakrebs und andere Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und eine gezielte Behandlung zu planen.
Beispielbilder
2. Früherkennung eines bösartigen Prostatakrebs der äußeren Prostatazone. Keine Metastasen. In diesem Zustand vollständig heilbar.
Wohlfühlatmosphäre wird in der Radiologie im Vest großgeschrieben



Radiologische Untersuchungen von "Kopf bis Fuß"



Drei Fragen an Chefarzt Dr. med. Christian Loehr
Die Radiologie im Vest ist fester Bestandteil unserer Klinik. Für die Patientinnen und Patienten ist das in vielerlei Hinsicht von Vorteil. Menschen, für die radiologische Folgeuntersuchungen in der Klinik anstehen, können ohne Krankenhausaufnahme ambulant in der Praxis untersucht werden. Sie sparen dadurch Wartezeiten auf einen Termin zur stationären Aufnahme und kommen so deutlich schneller an ihre Befunde. Auf der anderen Seite ergibt sich für uns die Möglichkeit, stationäre Patienten, wenn ihr Gesundheitszustand das zulässt, früher entlassen zu können und die radiologische Diagnostik ambulant in der Praxis fortzusetzen. Auch organisatorisch ist die Struktur „aus einer Hand“ vorteilhaft. Etwaige Doppeluntersuchungen fallen weg, weil die Befunde an einer Stelle organisiert werden und wir die Patienten und die behandelnden Kollegen kennen. Zudem arbeiten wir bei Patienten, die aus dem Haus kommen, direkt mit den klinischen Zuweisern zusammen und sind so sehr schnell und flexibel in der Zusammenarbeit.
Welche Untersuchungen/ Therapien bietet die Radiologie im Vest an?
An wen richtet sich das Angebot in der Radiologie im Vest?
Das Angebot richtet sich sowohl an ambulante als auch stationäre Patienten. Das sind zum einen Menschen, die wir bereits stationär in der Klinik behandeln, oder die mit einer Zuweisung für eine stationäre Diagnostik zu uns kommen. Darüber hinaus können wir Patienten ambulant behandeln, die privat oder bei der KNAPPSCHAFT krankenversichert sind.
