Bottrop
Prostatakarzinomzentrum Bottrop
Das Prostatakarzinomzentrum an den Knappschaft Kliniken Bottrop vereint interdisziplinäre medizinische Kompetenz mit modernster Ausstattung und zukunftsweisenden Konzepten. Dabei orientieren wir uns immer am Wohl unserer Patientinnen und Patienten. Hier arbeiten Spezialisten unterschiedlicher Fachabteilungen zusammen.
Wie erfolgt die Behandlung und Diagnostik bei Prostatakrebs?
Nach einer operativen Therapie besteht die Möglichkeit einer Anschlussheilbehandlung (AHB). Außerdem können Rehabilitationsmaßnahmen im weiteren Verlauf durchgeführt werden.
Welche Therapieverfahren bietet das Prostatakarzinomzentrum Bottrop an?
Wir bieten im Kontext der Erkrankungsbehandlung alle gängigen Therapieverfahren an - dies reicht von der „Aktiven Überwachung“ über Operationen, lokal-ablativen Verfahren bis hin zur palliativen medikamentösen Therapie, einschließlich Immuntherapie. In unserer wöchentlichen interdisziplinären Tumorkonferenz werden alle Fälle besprochen und entsprechende individuelle Behandlungskonzepte in Absprache mit den einweisenden Ärzten festgelegt. Die Behandlung wird ergänzt durch Unterstützungsangebote der Ernährungsberatung, der Physiotherapie, der Psychoonkologie und des Sozialdienstes.
Behandlung von gutartigen Prostataerkrankungen
Tiefergehende Informationen zur Diagnostik und Therapie des Prostatakarzinoms in unserem Zentrum finden Sie hier...
Die Patientenleitlinien Prostatakrebs der deutschen Krebsgesellschaft finden Sie hier...
Prostatasprechstunde
Tel.: 02041 15-1801 oder
Tel.: 02041 15-1806
Die Beratung erfolgt stets durch einen erfahrenen Urologen. Gerne können Sie sich auch für die Einholung einer Zweitmeinung hier vorstellen.
Bringen Sie bitte alle verfügbaren Unterlagen, wie Arztbriefe, PSA-Werte, Befunde der Gewebeprobe (Histologie), Röntgen- oder CT-Bilder, etc. zur Sprechstunde mit oder noch besser, schicken Sie uns die Unterlagen vorab, damit wir zum Zeitpunkt der Vorstellung schon vorbereitet sind.
Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Fachabteilungen
Das Prostatakarzinomzentrum an den Knappschaft Kliniken Bottrop wird von zwei Strahlentherapien betreut.
Es werden dort alle Tumorentitäten in kurativer und palliativer Intention, einschließlich HDR- und LDR-Brachytherapie und kombinierter Strahlen-Chemotherapie durchgeführt.
Besonderen Wert legen wir auf die freundliche und persönliche Betreuung der Patienten.
Die überörtliche Gemeinschaftspraxis BORAD versorgt unsere Patienten vor Ort in Bottrop und an den anderen beiden Standorten Dinslaken und Dorsten.
Für Fragen steht das Team der Praxisgemeinschaft Borad gerne zur Verfügung.
Außerdem können wir durch eine Kooperation mit der Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie der Evangelische Kliniken Gelsenkirchen GmbH unter Leitung von Chefarzt: Dr. med. Rodrigo Hepp de los Rios unsere Patienten auch dort heimatnah betreuen.
Für weitere Informationen: https://evk-ge.meinediakonie.de/
In den vergangenen Jahren konnten in der Behandlung von Prostatakrebspatienten immer größere Erfolge erzielt werden. Dies gelingt durch eine immer speziellere Diagnostik und Therapie, die genau auf den Patienten und seine Erkrankung abgestimmt wird.
Die uroonkologische Behandlung bieten wir sowohl ambulant als auch stationär an. Für unsere gesetzlich versicherten Patienten haben wir dafür eine eigene KV-Ermächtigung, sodass Sie durch Ihren niedergelassenen Urologen hierzu überwiesen werden können.
Die Möglichkeiten moderner Schmerztherapie erlauben jedoch in nahezu allen Fällen zuverlässige Linderung - die Angst vor Medikamentenabhängigkeit ist in diesem Fall zum Glück unbegründet. Dazu arbeiten alle beteiligten Ärzte zusammen.
Die Schmerztherapie wird durch die Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie durchgeführt. Im Gespräch werden die notwendigen Behandlungswege und die Medikamentengabe festgelegt. Dabei spielen neben den Schmerzen auch der allgemeine Gesundheitszustand, eventuelle Vorerkrankungen und nicht zuletzt das Wohlbefinden sowie die persönlichen Wünsche der Patienten eine wichtige Rolle. Wenn nötig, wird im Verlauf der Behandlung wiederholt kontrolliert, ob der gewünschte Behandlungserfolg eingetreten ist und ob gegebenenfalls Änderungen erforderlich sind.
Für Fragen steht das Team der Schmerztherapie gerne zur Verfügung.
Unser Ziel ist es, Ihnen eine optimale Diagnostik und eine gute menschliche Fürsorge zukommen zu lassen. Unsere hochmoderne technische Ausstattung ist überaus wichtig. Wir sind Experten auf den unterschiedlichen Gebieten der Prostatakrebsdiagnostik.
Wir pflegen eine sehr enge Kooperation mit den unterschiedlichen Fachdisziplinen des Prostatakarzinomzentrums.
Für Fragen steht das Team der Klinik für Radiologie gerne zur Verfügung.
Dies funktioniert, indem man eine geringe Menge radioaktiver Substanz (die Strahlenmenge entspricht der einer Röntgenuntersuchung der Lendenwirbelsäule, es handelt sich dabei nicht um Kontrastmittel) wie bei einer Blutentnahme in eine Vene spritzt. Es bedarf übrigens keiner weiteren Vorbereitungen von Patientenseite, Nebenwirkungen treten nur äußerst selten auf.
Die Substanz wird während der folgenden zwei bis drei Stunden in die Knochen eingebaut (in dieser Zeit muss der Patient nicht vor Ort bleiben und ist auch nicht weiter beeinträchtigt), dann werden Aufnahmen des gesamten Skelettsystems angefertigt. Eine Kamera fährt für ca. 20-30 Minuten über den Körper hinweg (es handelt sich also um keine abgeschlossene Röhre), gegebenenfalls müssen noch zusätzlich Schichtaufnahmen gemacht werden (Dauer ca. 20 Minuten), die aber keine weitere Strahlenbelastung bedeuten.
Eine weitere nuklearmedizinische Untersuchung, die Stoffwechselveränderungen im gesamten Körper (und damit auch z.B. Krebsabsiedlungen bei bösartigen Prostataerkrankungen) unmittelbar in einer simultanen Bildgebung zusammen mit computertomografischen (CT) Schnittbildaufnahmen abklären kann, ist die PET-CT oder PSMA-PET-CT Untersuchung. Diese Untersuchungen bieten wir in Kooperation mit den umliegenden Universtiätskliniken an.
Für Fragen steht das Team der Nuklearmedizin gerne zur Verfügung.
