Ergotherapie im Therapiezentrum Knappschaft Kliniken Westfalen: zurück zu Selbstständigkeit und Alltag
Die Ergotherapie im Therapiezentrum Knappschaft Kliniken Westfalen als Teil der stationären Behandlung unterstützt Patienten dabei, ihre Selbstständigkeit und Handlungsfähigkeit im Alltag wiederzuerlangen oder zu erhalten. Sie kommt immer dann zum Einsatz, wenn körperliche, psychische oder kognitive Einschränkungen das selbstständige Leben erschweren – zum Beispiel nach einer Erkrankung, nach Operationen oder bei chronischen Einschränkungen.
Das Ziel ist, die größtmögliche Selbstständigkeit und Teilhabe am täglichen Leben zu ermöglichen – bereits während des Krankenhausaufenthalts.
Was macht man bei einer Ergotherapie im Krankenhaus?
Ergotherapie ist ein medizinisch-therapeutisches Verfahren, das Menschen unterstützt, ihre körperlichen, geistigen und psychischen Fähigkeiten zu stärken und ihre Handlungsfähigkeit zu verbessern. Im Fokus stehen die Förderung von Beweglichkeit, Kraft, Koordination und Wahrnehmung sowie der Erhalt kognitiver Fähigkeiten.
Zu den zentralen Aufgaben der Ergotherapie in einem Akutkrankenhaus gehören:
Förderung von Beweglichkeit, Kraft, Koordination und Wahrnehmung
Erhalt und Verbesserung kognitiver Funktionen wie Gedächtnis, Aufmerksamkeit und Planung
Training alltäglicher Aktivitäten (z. B. Anziehen, Essen, Schreiben, Körperpflege)
Erlernen von Techniken zum Umgang mit Einschränkungen
Einsatz und Anleitung im Umgang mit Hilfsmitteln und Alltagshilfen
Entwicklung individueller Strategien, um den Alltag eigenständig zu bewältigen und wieder aktiv teilhaben zu können
Diese Aufgaben bilden die Grundlage für alle ergotherapeutischen Behandlungen und werden je nach Fachbereich spezifisch angepasst.
Ihre Ergotherapeuten im Therapiezentrum Knappschaft Kliniken Westfalen
Die Ergotherapie in der Geriatrie basiert auf einer sorgfältigen ergotherapeutischen Diagnostik und bietet ein breites Spektrum aktivierender und rehabilitativer Maßnahmen. Ziel ist es, Menschen dabei zu unterstützen, ihren persönlichen Alltag so selbstbestimmt und eigenverantwortlich wie möglich zu gestalten. Im Mittelpunkt steht das harmonische Zusammenspiel von körperlichen, psychischen und sozialen Fähigkeiten, damit ältere Patienten ihre Selbstständigkeit erhalten oder wiedererlangen können.
Ergotherapie in der Psychiatrie
Die Ergotherapie unterstützt und begleitet Menschen mit psychischen Erkrankungen, die in ihrer Handlungsfähigkeit im Alltag eingeschränkt sind. Durch gezielte Aktivitäten, strukturierende Elemente, Umfeldgestaltung, lösungsorientierte Gespräche und Beratung werden vorhandene Ressourcen gestärkt und neue Bewältigungsstrategien entwickelt. Ziel ist es, Patienten dabei zu unterstützen, wieder aktiv am Alltag teilzuhaben, Selbstvertrauen aufzubauen und schrittweise mehr Eigenständigkeit zu gewinnen. Die Therapie fördert sowohl emotionale Stabilität als auch soziale Kompetenzen und trägt damit wesentlich zur psychiatrischen Behandlung bei.
Ergotherapie in der Neurologie
Nach Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma, Multipler Sklerose oder ähnlichen Erkrankungen trainiert die Ergotherapie alltagsnahe Bewegungsabläufe, Wahrnehmung, Koordination und Aufmerksamkeit. Die Aufgaben der Ergotherapie in der Neurologie beziehen sich stark auf den Alltag des Patienten. Neben der Analyse der individuellen Voraussetzungen gehört spezifisches Beüben von alltagsnahen Herausforderungen unserer Patienten zu den Kernaufgaben. Ziel ist es, verloren gegangene Fähigkeiten zurückzugewinnen und selbstständig am täglichen Leben teilzunehmen.
Ein Ergotherapeut hilft Patienten, ihre Selbstständigkeit im Alltag wiederzuerlangen. Dazu gehören motorisches Training, Alltagstraining, kognitive Übungen, Hilfsmittelberatung und individuelle Strategien zur Bewältigung alltäglicher Anforderungen.
Ergotherapie ist ein wichtiger Bestandteil der stationären Rehabilitation. Sie verbessert motorische, kognitive und psychische Fähigkeiten, stärkt die Orientierung im Alltag und unterstützt Patienten auf dem Weg zurück in ein aktives Leben.
Je nach Erkrankung umfasst die Behandlung Bewegungsübungen, Alltagstraining, Gedächtnis- und Konzentrationsübungen, gestalterische Tätigkeiten und den Einsatz von Hilfsmitteln. Ziel ist es, Fähigkeiten zu erhalten oder wiederherzustellen, die für den Alltag wichtig sind.
Ergotherapie wird zum Beispiel eingesetzt bei Schlaganfall, Demenz, Depressionen, Multipler Sklerose, Parkinson, Arthrose, nach Operationen oder bei Einschränkungen durch psychische oder körperliche Erkrankungen.
Die Physiotherapie konzentriert sich auf Bewegungsapparat, Muskeln und körperliche Funktionen. Die Ergotherapie setzt am Alltag an: Sie trainiert Tätigkeiten, Fähigkeiten, Wahrnehmung und kognitive Prozesse, die für ein selbstständiges Leben notwendig sind. Beide Therapien ergänzen sich ideal.
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