Veranstaltungen

Hier finden Sie alle Termine der Patientenseminare der Knappschaft Kliniken Gelsenkirchen-Buer. Sie finden im Seminarraum der Klinik statt.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. 

Termine

Referent: Dr. med. Christoph Haurand
Chefarzt der Klinik für Kardiologie

Luftnot und Kurzatmigkeit können ein Warnzeichen für Herzprobleme sein. Die Atemprobleme treten schleichend bei Belastung auf, aber auch nachts im Liegen. Hintergrund kann eine Herzschwäche oder eine Fehlfunktion der Herzklappen sein. Auch ein verlangsamter Herzschlag oder verengte Herzkranzgefäße können die Ursache sein.

Referent: Prof. Dr. med. Bassam Redwan
Chefarzt der Klinik für Thoraxchirurgie

Welche Optionen hat der Patient nach einer Lungenkrebsdiagnose? Der Vortrag stellt die verschiedenen interdisziplinären Behandlungsmöglichkeiten vor. In einem frühen Stadium der Erkrankung liegt der Fokus oft – je nach Größe und Lage des Tumors – auf der Operation. Sie kann meist minimal-invasiv erfolgen. Ziel ist, den Tumor vollständig und gewebeschonend zu entfernen. Die Knappschaft Kliniken Gelsenkirchen-Buer sind Teil eines Lungenfachzentrums, das besondere Kompetenzen in der Diagnostik und Therapie aller Lungenerkrankungen bündelt. Ein Schwerpunkt sind dabei Tumorerkrankungen.


Referent Dr. med. Igor Janda

Vorhofflimmern ist die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung – etwa 1,5 bis 2 Millionen Menschen sind in Deutschland davon betroffen. Bei Männern tritt sie häufiger auf als bei Frauen. Die Symptome des Vorhofflimmerns können stark variieren – von keinerlei Beschwerden (asymptomatisches Vorhofflimmern) bis hin zu ausgeprägtem Herzrasen und Luftnot oder in seltenen Fällen sogar vorübergehendem Bewusstseinsverlust. . Es ist deshalb wichtig, Vorhofflimmern früh zu erkennen, das Risiko für schwere Folgen vorab einzuschätzen und eine effektive Therapie einzuleiten. Die beste Chance auf eine dauerhafte Rhythmusstabilisierung bietet die Katheterablation. Im Vortrag wird diese Intervention vorgestellt.


Referent: Prof. Dr. med. Dr. Matthias Heuer
Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Der Vortrag informiert über die Behandlung einer Erkrankung, die immer mehr Menschen mit zunehmenden Alter plagt. Fließt Magensäure durch einen geschwächten Schließmuskel in die Speiseröhre zurück, gehören zu den Symptomen Sodbrennen, saures Aufstoßen, Schmerzen hinter dem Brustbein, Räuspern, chronischer Husten, Heiserkeit, aber auch Schluckbeschwerden. Insbesondere bei Patienten, bei denen die medikamentöse Therapie nicht ausreichend wirkt, kann die Ursache der Refluxerkrankung – der schwacher Schließmuskel zwischen Speiseröhre und Magen – operativ behandelt werden. Es gibt verschiedene operative Möglichkeiten, um den natürlichen Verschlussmechanismus zwischen Magen und Speiseröhre wieder zu stärken, etwa durch Naht oder auch ein Magnetband. In der Regel operieren wir minimal-invasiv, entweder robotisch oder laparoskopisch mit einer Bauchspiegelung.
Referent: Dr. Paul Valentin Buchner
Oberarzt in der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

Sowohl der kindliche und erwachsene Plattfuß als auch der Hallux valgus (Ballenzeh) basieren oft auf einer angeborenen Schwäche der Bänder und des Bindegewebes im Fuß. Die Folge: Die Haltestrukturen des Fußes geben dem Körpergewicht unter Belastung nach. Wer als Kind unter einem ausgeprägten Plattfuß litt, trägt statistisch ein deutlich höheres Risiko, später an einem Hallux valgus zu erkranken. Rund 23 Prozent der Erwachsenen haben einen Ballenzeh. Frauen sind deutlich häufiger betroffen als Männer. Die Zehenfehlstellung selbst ist nicht schmerzhaft. Schwellungen sowie äußerer Druck und Verspannungen in der Fußmuskulatur führen aber zu Schmerzen am großen Zeh. Im Laufe der Zeit kann durch die Schiefstellung jeder Schritt schmerzen, besonders wenn sich außen am Großzehenballen Schwellungen und Blasen bilden. Bei starker Ausprägung verdrängt die schiefe Großzehe oft die kleineren Zehen. Dadurch können weitere Fehlstellungen wie Hammerzehen oder Krallenzehen entstehen.
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