Kamen
Rheumatologie und Klinische Immunologie in den Knappschaft Kliniken Kamen
In unserer Klinik für Rheumatologie und Klinische Immunologie in den Knappschaft Kliniken Kamen erhalten Sie eine differenzierte rheumatologische Diagnostik und Therapie.
Wir bieten eine umfassende und spezialisierte Versorgung für rheumatische Erkrankungen, die sich an Ihren individuellen Bedürfnissen orientiert. Unser Ansatz vereint modernste Diagnostik, innovative Therapieverfahren und eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit, um Ihnen die bestmögliche Behandlung zu ermöglichen. Ob rheumatoide Arthritis (Gelenkrheuma), axiale Spondyloarthritis (M. Bechterew), Kollagenosen (entzündliche Bindegewebserkrankungen) oder Vaskulitiden (entzündliche Gefäßerkrankungen) – unser erfahrenes Team entwickelt maßgeschneiderte Therapiepläne, die Ihre Gesundheit, Beweglichkeit und Lebensqualität nachhaltig verbessern. Mit einer eigenen rheumatologischen Ambulanz sowie der Möglichkeit einer multimodalen rheumatologischen Komplexbehandlung bieten wir eine ganzheitliche Betreuung – ambulant und stationär. Ihr Weg zu mehr Beweglichkeit beginnt hier.
Wenn Rheuma Realität wird – sind wir für Sie da!

Rheumabehandlung in Kamen – gut versorgt, stationär und ambulant
Akutstationäre Rheumatologie in den Knappschaft Kliniken Kamen
Die Behandlung erfolgt eingebettet in ein interdisziplinäres Netzwerk – mit der Klinik für Radiologie, Nuklearmedizin, Schmerzmedizin, der internistischen Funktionsdiagnostik sowie der spezialisierten Pflege direkt vor Ort am Standort Kamen.
Typische Gründe für eine stationäre Aufnahme:
- schwerer Krankheitsschub
- starke Bewegungseinschränkungen oder Schmerzen
- unklare entzündliche Beschwerden, welche nicht ambulant abgeklärt werden können
Multimodale rheumatologische Komplexbehandlung – für komplexe Verläufe
Die multimodale rheumatologische Komplexbehandlung richtet sich an Menschen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen, die unter anhaltenden Schmerzen, deutlichen Funktionseinschränkungen oder einer unzureichenden Wirkung ihrer bisherigen Therapien leiden. Sowie an Menschen mit nichtentzündlichen Schmerzsyndromen oder manifester Osteoporose mit Frakturen.
Dieses strukturierte, stationäre Versorgungskonzept kombiniert ärztliche Behandlung mit physio- und ergotherapeutischen Maßnahmen, psychosozialer Unterstützung und patientenzentrierter Schulung. Ziel ist es, Schmerzen zu lindern, den Alltag wieder selbstständiger zu gestalten und die Lebensqualität spürbar zu verbessern.
Die Therapie erfolgt innerhalb unserer akutstationären Versorgung – individuell abgestimmt und multiprofessionell begleitet durch ein speziell geschultes Team.
Ambulante Rheumatologie – langfristig betreut, wohnortnah versorgt
Auch ohne stationären Aufenthalt sind wir für Sie da: Unsere ambulanten Strukturen ermöglichen eine umfassende rheumatologische Versorgung auf Augenhöhe – fachlich abgestimmt und wohnortnah.
Rheumatologische Institutsambulanz
- Für Diagnostik, Verlaufskontrollen, Therapieanpassungen und Schulung – mit individueller Terminvergabe und enger medizinischer Begleitung. So bleiben Sie auch ohne stationären Aufenthalt bestmöglich versorgt.
Unsere Schwerpunkte
Entzündlich-rheumatische Erkrankungen
Wir sind Ihr Spezialist für entzündlich-rheumatische und autoimmunbedingte Erkrankungen, denn durch unsere hohe Expertise und gezielte Therapien erreichen wir bestmögliche Behandlungsergebnisse.
Wir stellen vor: Unsere Spezialisten für Rheuma und Autoimmunerkrankungen
Wir wissen, wie sehr entzündlich-rheumatische den Alltag beeinträchtigen können. Deshalb setzen unsere erfahrenden Spezialisten alles daran, Ihnen individuell abgestimmte Behandlungen zu bieten. Mit moderner Diagnostik, innovativen Therapien und einer ganzheitlichen Betreuung begleiten wir Sie auf dem Weg zu mehr Beweglichkeit und Wohlbefinden.
zu den Sprechstundenzeiten
Prof. Dr. med. Dirk Meyer-Olson

Sandra Walters

Dr. med. Cristina Alexandra Coroama

Mostafa Rasheed

Ines Maiworm

Manuela Caspari

Alexandra Full

Josefine Kapitan

Chantal Behnisch
Deshalb entscheiden sich Patienten für unsere Rheumatologie in Kamen:
Ganzheitliche Versorgung durch interdisziplinäre Zusammenarbeit
Intern bestehen enge Kooperationen mit den Kliniken für:
- Gastroenterologie
- Kardiologie
- Angiologie
- Diabetologie
- Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin
- Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie sowie Kindertraumatologie
- Allgemein- und Viszeralchirurgie, inklusive Proktologie
- Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie
- Nuklearmedizin
- Diagnostische und interventionelle Radiologie und Neuroradiologie
- Pneumologie
- Orthopädie
- Psychiatrie und Psychotherapie
Darüber hinaus arbeiten wir mit spezialisierten Partnern vor Ort zusammen:
- Evidia Radiologie: Bildgebende Diagnostik mittels Röntgen, CT, MRT und Osteodensitometrie
- Opersan Nephrologie: Betreuung bei Nierenbeteiligung und Durchführung von Dialysebehandlungen
- Reha Kamen: Physiotherapie, Ergotherapie sowie multimodale Komplexbehandlungen inkl. Bewegungsbad
- MVZ Krause (Augenheilkunde): z. B. bei Uveitis
- Hautarztpraxis Dr. Nasserani (Dermatologie): z. B. bei Psoriasis oder kutanen Begleiterscheinungen
Außerdem steht Ihnen unser Team der Ernährungsberatung zur Verfügung.
Modernste Diagnostik für eine präzise Behandlung
Unsere diagnostische Infrastruktur umfasst modernste Technologien zur frühzeitigen und präzisen Erfassung rheumatischer Erkrankungen. Neben spezialisierter Labordiagnostik – etwa Autoantikörper- und genetischen Analysen – setzen wir hochauflösende bildgebende Verfahren ein, darunter Gelenk- und Gefäßsonographie, Röntgen, CT und MRT. Ergänzend kommen nuklearmedizinische Methoden wie die Skelett-Szintigraphie sowie die Kapillarmikroskopie zum Einsatz.
Für eine umfassende Diagnostik arbeiten wir eng mit der Klinik für diagnostische und interventionelle Radiologie und Neuroradiologie sowie der Klinik für Nuklearmedizin der Knappschaft Kliniken Dortmund zusammen – ebenso mit der Radiologie Evidia. Diese interdisziplinären Kooperationen ermöglichen es uns, auch seltene oder komplexe rheumatologische Erkrankungen zielgerichtet und effizient zu diagnostizieren.
Umfassende Nachsorge für eine nachhaltige Therapie
Nach der Akutbehandlung spielt die Rehabilitation eine entscheidende Rolle, um langfristig die soziale und berufliche Teilhabe sowie die Lebensqualität zu sichern. In Zusammenarbeit mit unseren verbundweiten Reha-Kliniken bieten wir individuell abgestimmte Nachsorgeprogramme an.
und die Lebensqualität zu sichern. In Zusammenarbeit mit unseren verbundweiten Reha-Kliniken bieten wir individuell abgestimmte Nachsorgeprogramme an.
Dazu zählt unter anderem die physikalische Therapie in der Reha Kamen, die gezielte Trainings- und Bewegungstherapien direkt vor Ort ermöglicht.
Ergänzend steht mit der Chiemgau-Klinik Marquartstein eine Reha-Einrichtung des Verbunds der Knappschaft Kliniken zur Verfügung – idyllisch gelegen in den bayerischen Alpen und spezialisiert auf orthopädisch-rheumatologische Anschlussheilbehandlungen in Kombination mit einem ganzheitlichen Therapiekonzept.
Auch die Paul-Ehrlich-Klinik in Bad Homburg, ebenfalls Teil des Verbunds der Knappschaft Kliniken, bietet umfassende Rehabilitation im Bereich Rheumatologie – mit medizinischer Expertise, individuellen Trainingsprogrammen und patientenorientierter Schulung für den Alltag mit chronischer Erkrankung.
Ihr Aufenthalt in den Knappschaft Kliniken Kamen
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Rheumatologie Kamen
Chefarztsekretärin: Sandra Walters
Tel.: 02307/ 149 – 9121
E-Mail: Rheumatologie.Kamen@Knappschaft-Kliniken.de
zu den Sprechstundenzeiten
Adresse: Nordstraße 34, 59174 Kamen
Sie haben Fragen? Wir helfen gerne weiter!
Wenn Sie die Situation als medizinischen Notfall einschätzen, ist hierfür keine ärztliche Einweisung erforderlich. Nach der Erstuntersuchung in der Notaufnahme erfolgt eine ärztliche Sichtung. In Rücksprache mit einem rheumatologischen Facharzt wird anschließend entschieden, ob eine stationäre Aufnahme notwendig ist.
Unsere Notaufnahme befindet sich rechts neben der Anmeldung beziehungsweise rechts an der Anmeldung vorbei.
Liegt Ihnen bereits eine Einweisung Ihres Haus- oder Facharztes für eine stationäre Aufnahme vor, können Sie sich ebenfalls direkt in der Notaufnahme unseres Hauses vorstellen.
Typische Beschwerden reichen von Gelenkschmerzen, Schwellungen und Morgensteifigkeit bis hin zu Bewegungseinschränkungen und Erschöpfung. Manche Formen verlaufen schubweise, andere schreiten langsam fort. Rheuma kann Menschen jeden Alters betreffen – auch Kinder.
In der Rheumatologie unterscheiden wir unter anderem zwischen entzündlich-rheumatische Erkrankungen (wie rheumatoide Arthritis oder Kollagenosen), degenerative Formen (wie Arthrose) sowie Weichteilrheumatismus oder entzündliche Gefäßerkrankungen (Vaskulitiden).
Wichtig ist eine frühzeitige Diagnose, um Folgeschäden zu vermeiden und die Lebensqualität langfristig zu erhalten.
Rheumatologinnen und Rheumatologen erfassen Beschwerden wie Gelenkschmerzen oder Schwellungen, nutzen gezielte Untersuchungen und modernste Diagnostik, um die Ursache zu finden und individuelle Therapien zu planen. Ziel ist es, Schmerzen zu lindern, Entzündungen zu kontrollieren und die Beweglichkeit der Betroffenen langfristig zu erhalten.
Je früher eine rheumatologische Abklärung erfolgt, desto besser lassen sich dauerhafte Schäden an Gelenken und Gewebe vermeiden. Bei Verdacht auf eine entzündlich-rheumatische Erkrankung sollte möglichst früh eine Überweisung durch die Hausärztin oder den Hausarzt erfolgen.
Entzündlich-rheumatische Erkrankungen:
- Rheumatoide Arthritis
- Spondyloarthritis
- Kollagenosen (z. B. Lupus erythematodes, Sklerodermie)
- Vaskulitiden (entzündliche Gefäßerkrankungen)
- Arthrose
- Osteoporose
- Weichteilrheuma (z. B. Fibromyalgie)
- Gelenkrheuma
- Autoimmunbedingte Systemerkrankungen
Die Rheumatologie konzentriert sich auf entzündliche, autoimmune und systemische Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis, Spondyloarthritis oder Vaskulitiden. Ziel ist es, diese Erkrankungen frühzeitig zu erkennen, zu behandeln und ihr Fortschreiten zu verhindern – häufig mit medikamentösen und ganzheitlichen Therapieansätzen.
Die Orthopädie hingegen behandelt in erster Linie strukturelle und mechanische Probleme, etwa durch Verschleiß (Arthrose), Fehlstellungen oder Verletzungsfolgen. Wenn rheumatische Erkrankungen bereits zu bleibenden Schäden geführt haben, kommen hier operative Maßnahmen zum Einsatz.
Das Zusatzgebiet der orthopädischen Rheumatologie schlägt eine Brücke zwischen beiden Disziplinen. Es befasst sich mit der spezialisierten Behandlung rheumatisch bedingter Veränderungen am Bewegungsapparat, etwa durch gelenkerhaltende Eingriffe oder endoprothetische Versorgung – immer abgestimmt auf die zugrunde liegende rheumatologische Erkrankung.


