Die Knappschaft Kliniken GmbH

Als Tochtergesellschaft der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (DRV KBS) ist die Knappschaft Kliniken GmbH Teil eines einzigartigen Verbundsystems. Zu diesem gehören neben der Minijob-Zentrale auch die Rentenversicherung, die Renten-Zusatzversicherung, die Kranken- und Pflegeversicherung KNAPPSCHAFT, die Seemannskasse und ein eigenes medizinisches Kompetenznetz.


Die Knappschaft Kliniken GmbH steuert alle Kliniken, an denen die DRV KBS zu mindestens 50 Prozent beteiligt ist. Außerdem unterstützt sie deren Management durch den Service-Dienstleister – Knappschaft Kliniken Service GmbH (KKSG). Auf der Basis einer gemeinsam entwickelten Strategie werden so Kompetenzen gebündelt, Ressourcen passgenau eingesetzt und Synergie-Effekte genutzt. In seiner Außenwirkung wird der Klinikverbund durch ein gemeinsames Corporate Design gestärkt.


Im Verbund aller Knappschaftskliniken werden jährlich fast 680.000 Patientinnen und Patienten versorgt. Dadurch entsteht ein Jahresumsatz von mehr als einer Milliarde Euro. Neben der Grund- und Regelversorgung bieten die Knappschaftskliniken Spitzenmedizin auf universitärem Niveau. Hochleistungszentren werden standortübergreifend ausgebaut. Sie stärken den Verbund von innen, bewirken hohe Qualitätsstandards und allerbeste Patientenversorgung sowie betriebswirtschaftlich positive Rechnungsergebnisse.


Medizinische und soziale Konzepte stärken den Verbund

Vom Zusammenschluss der Kliniken profitieren Patienten und auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ihnen bietet die Knappschaft Klinken GmbH übergreifende Ausbildungskonzepte im Pflege- und Gesundheitsmanagement an. Die Nachwuchsärzte werden in verbundeigenen Lehrkrankenhäusern mit einem breiten Spektrum verschiedener Fachdisziplinen geschult, Nachwuchsführungskräfte mit einem standardisierten Traineeprogramm im Bereich Pflege- und Krankenhaus-Management gefördert. Dadurch erhalten sie nicht nur die notwendigen Qualifikationen, sondern lernen auch, Verantwortung zu übernehmen und innovative Ideen zu entwickeln.

Die knappschaftlichen Kliniken kooperieren mit der KNAPPSCHAFT und leisten einen wichtigen Beitrag zur Versorgungsforschung. Sie tragen zur Entwicklung neuer Strukturen und Programme wie den Gesundheitsnetzen prosper und proGesund und der elektronischen Behandlungsinformation (eBI) bei. In den Netzregionen von prosper und proGesund werden Patienten schnittstellenfrei behandelt. Die Qualität der Versorgung steigt und Kosten werden reduziert. Alle relevanten Behandlungsinformationen werden direkt mit der Patientenmappe weitergegeben. Auch eBI unterstützt den Wissenstransfer bei medizinischen Behandlungen und sorgt für Transparenz in der Regelversorgung. Mit Zustimmung des Patienten gibt die Krankenversicherung KNAPPSCHAFT Informationen zu Diagnosen, verordneten Arzneimitteln und eventuellen Krankenhausaufenthalten an behandelnde Ärzte weiter. So werden Versorgungslücken geschlossen und Kommunikations- und Wirtschaftlichkeitspotenziale genutzt.

Um das Verbundsystem kontinuierlich weiterzuentwickeln, beteiligen sich die Knappschaft Kliniken regelmäßig an gesundheitspolitischen Kongressen, wie dem alljährlichen Hauptstadtkongress für Medizin und Gesundheit in Berlin oder dem Gesundheitskongress des Westens in Köln.

Der Medizinische Beirat der Knappschaft Kliniken stellt einen wichtigen Beitrag zur strategischen Entwicklung des Klinikverbundes dar. Das Gremium besteht aus Chefärzten unterschiedlicher Fachrichtungen, dem Vorsitzenden des Bundesverbandes der (niedergelassenen) Knappschaftsärzte und dem Sprecher der Pflegedirektorenkonferenz der Knappschaftskliniken. Gemeinsam entwickeln sie Strategien für eine zukunftsorientierte medizinische Ausrichtung und Weiterentwicklung. Die Zusammenarbeit der Kliniken wird gestärkt und Standards werden etabliert. Solche Standards, zum Beispiel verbundweite Hygienekonzepte, gewährleisten die Qualität der Versorgung. Weil jede Infektion sowohl dem Patienten als auch der Klinik schadet, legt der Verbund großen Wert auf die Sicherheit in den Knappschaftskliniken und optimiert das Hygiene-Niveau fortlaufend. Ein umfassendes MRSA-Screening ist Standard in allen Knappschaftskliniken. Mit einem zentralen und umfassenden Compliance-System wird sichergestellt, dass Gesetze, Richtlinien und freiwillige Kodizes eingehalten werden.

Die Knappschaft Kliniken GmbH treibt die erfolgreiche Entwicklung des Verbunds der Knappschaftskliniken weiter voran. Ärzte, Pflegefachkräfte, Management und Gesellschafter arbeiten Hand in Hand. Eigene Dienstleister managen zentrale Aufgaben für alle Verbundkliniken und übertragen gezielt Best-Practice-Projekte. Ein hoher Qualitätsanspruch stellt die Weichen für eine bundesweit nachhaltige Versorgung. Die Knappschaft Kliniken GmbH sind nicht nur ein attraktiver Arbeitgeber, sondern auch und vor allem ein verlässlicher Partner im Gesundheitswesen.


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