Pressemitteilungen der
Knappschaft Kliniken
03.06.2026 - Bochum

Tag der Organspende: Menschlichkeit und Spitzenmedizin vereint an den Knappschaft Kliniken Universitätsklinikum Bochum

Zum Tag der Organspende am 6. Juni setzen die Knappschaft Kliniken Universitätsklinikum Bochum gemeinsam mit dem Netzwerk Organspende NRW e.V. ein Zeichen der Hoffnung und Aufklärung. Im Rahmen einer landesweiten Rosenaktion überreichten transplantierte Patient*innen als Zeichen der Dankbarkeit Rosen an Mitarbeitende des Krankenhauses.

„Vielen Menschen, die heute mit einem transplantierten Organ leben oder lange auf ein Organ warten mussten, ist es besonders wichtig, den Mitarbeitenden in den Kliniken persönlich Danke zu sagen“, erklärt Konstanze Birkner, Geschäftsführerin des Netzwerk Organspende NRW e.V. den Hintergrund der Aktion. Organspende ist auch für das medizinische Personal mehr als ein alltäglicher Ablauf. Sie bedeutet intensive Gespräche mit Angehörigen, organisatorische Herausforderungen und eine große menschliche Verantwortung in einer sehr sensiblen Situation.

Der Tag der Organspende erinnert jedes Jahr an die Menschen, die durch ihre Entscheidung zur Organspende anderen Patient*innen eine neue Lebensperspektive ermöglichen. „Eine Organspende bedeutet immer Hoffnung – für schwerkranke Menschen ebenso wie für ihre Familien. Gleichzeitig verlangt sie allen Beteiligten ein hohes Maß an Verantwortung, Empathie und Professionalität ab“, betont Prof. Dr. med. Michael Adamzik, Direktort der Klinik für Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie an den Knappschaft Kliniken Universitätsklinikum Bochum.

Neben diesen Fähigkeiten bringt das Team des Krankenhauses jahrelange Erfahrung auf diesem hochspezialisierten Gebiet mit: Das Transplantationszentrum für Nieren- und Pankreastransplantation ist seit 1993 eine Gemeinschaftsaufgabe mit Prof. Dr. med. Timm Westhoff und dem Marien Hospital Herne unter dem Dach der Universitätsmedizin der Ruhr-Universität Bochum und zählt seit vielen Jahren zu den führenden Einrichtungen Deutschlands und Europas.

An seinen Erfolg konnte das Zentrum auch im vergangenen Jahr anknüpfen: Mit insgesamt 23 Pankreastransplantationen war Bochum im Jahr 2025 erneut das Transplantationszentrum mit den meisten Pankreastransplantationen in Deutschland. Seit mehr als 15 Jahren gehört das Zentrum damit kontinuierlich zu den leistungsstärksten Einrichtungen Europas auf diesem hochspezialisierten Gebiet. Im vergangenen Jahr wurden außerdem 74 Nierentransplantationen durchgeführt, damit zählt das Zentrum auch in diesem Bereich zu den Top 5 in Deutschland. „Unsere Entwicklung in den vergangenen Jahren zeigt, was durch enge interdisziplinäre Zusammenarbeit möglich ist. Gemeinsam bieten wir Patient*innen eine hochspezialisierte Versorgung auf Spitzenniveau an“, so Prof. Dr. med. Andreas Schnitzbauer, Direktor der Klinik für Chirurgie an den Knappschaft Kliniken Universitätsklinikum Bochum.

Das Bochumer Transplantationszentrum behandelt Patient*innen mit schweren Nierenerkrankungen sowie Menschen mit kompliziertem Diabetes mellitus Typ I, für die eine kombinierte Pankreas-Nierentransplantation häufig die einzige langfristige Therapieoption darstellt. Auch die Lebendnierenspende spielt aufgrund der langen Wartezeiten auf ein Spenderorgan eine wichtige Rolle. Die Spendereingriffe werden in Bochum dabei in der Regel minimalinvasiv oder robotisch durchgeführt.

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