Pressemitteilungen der
Knappschaft Kliniken
26.06.2026

MRT am Haken

Investition in modernste Technik an den Knappschaft Kliniken Lünen

Freude an den Knappschaft Kliniken Lünen über ein neues MRT-Gerät für die Radiologie. Ein großer Lastenkran, aufgestellt im Klinikgarten vor der Kräuterhütte, ließ das 3,3 Tonnen schwere Gerät über den Verbindungsgang schweben und setzte es schließlich millimetergenau auf einer Rampe vor dem extra angelegten Mauerausschnitt ab. Von dort aus ging es auf Rollen in den speziell ausgestatteten Behandlungsraum an den endgültigen Standort.

Die aufwendige Prozedur, bei der neben dem eigentlichen MRT noch jede Menge technisches Zubehör und Materialien bewegt werden mussten, zog Mitarbeitende, Patienten und Besucher in ihren Bann und lockte auch ein Videoteam der Dortmunder Ruhr Nachrichten an, das zeitweise per Livestream aus Brambauer berichtete.

Krankenhausleiter Mohammad Bakhtiari und der Ärztliche Leiter Lünen, Dr. Burkhard Thiel, beobachteten den Einbau des Gerätes ebenfalls genau und zeigten sich begeistert von der neuen Technik. Das rund eine Million Euro teure MRT stammt aus der neusten Generation der Siemensgeräte und besticht durch seine Nachhaltigkeit mit minimalem Heliumbedarf. Benötigt werden nur 0,7 Liter flüssiges Helium – bei alten Geräten sind es oft 1.000 bis 1.500 Liter, die regelmäßig nachgefüllt werden müssen, um die Kühlung sicherzustellen. Das schont Ressourcen und reduziert die Abhängigkeit von Helium als knappem Rohstoff. Die hier verbaute Siemens-Technologie „Deep Resolve“ nutzt KI-gestützte Bildrekonstruktion. Dadurch können Untersuchungen beschleunigt werden, während die Bildqualität gleichzeitig hoch bleibt. So verringert sich die Zeit im MRT. Moderne Workflows reduzieren zudem die Warte- und Vorbereitungsphasen. Und: Eine weite Tunnelöffnung und moderne Lagerungsmöglichkeiten erhöhen den Komfort für Patientinnen und Patienten.

Mohammad Bakhtiari wertet die Investition denn auch als zukunftssicher. „Viele Komponenten können später noch erweitert oder modernisiert werden, damit bleibt die Technik langfristig aktuell“, erklärt er und freut sich, dass schnellere Abläufe und moderne Automatisierung die Verfügbarkeit von MRT-Terminen verbessern, während die hochwertige Bildgebung eine präzise Diagnostik in nahezu allen Fachbereichen unterstützt.

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