International renommierter Endoprothetik-Experte kommt nach Dortmund
Prof. Dr. Mustafa Citak baut an den Knappschaft Kliniken Dortmund ein überregionales Zentrum für Gelenkersatz und Wechselprothesen auf
Gute Nachricht für alle Menschen mit Hüft- und Knieproblemen: Die Knappschaft Kliniken Dortmund haben mit Prof. Dr. Mustafa Citak einen ausgewiesenen Spezialisten der Endoprothetik nach Dortmund geholt. Der erfahrene Operateur kommt aus der renommierten ENDO-Klinik in Hamburg, wo er in den vergangenen zehn Jahren mehrere tausend Knie und Hüften nach neusten Standards und Methoden operiert hat. Berufliche Stationen in Universitätsklinika sowie in den Vereinigten Staaten trugen zu seiner fachlichen Expertise bei, über die in Deutschland nur wenige verfügen.
In Dortmund-Brackel wird der 47-Jährige künftig als Direktor der Endoprothetik ein hochspezialisiertes Zentrum für Gelenkersatz aufbauen und weiterentwickeln und Patienten aus dem gesamten Bundesgebiet behandeln. Dabei setzt Prof. Citak auf eine enge Zusammenarbeit mit der bereits etablierten Klinik für Orthopädie und deren Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Frank Rubenthaler. Ein besonderer Schwerpunkt des neuen Zentrums soll auf komplexen Revisions- oder Wechsel-Operationen liegen, also dem Austausch von Gelenkprothesen, die sich gelockert haben, instabil wurden oder eine Infektion aufweisen.
Prof. Citak, der als gebürtiger Dortmunder in den heutigen Knappschaft Kliniken Lütgendortmund zur Welt kam, freut sich auf die Herausforderung und betont: „Ich möchte ein Zentrum etablieren, das sowohl medizinisch als auch menschlich Maßstäbe setzt. Die Rückkehr in meine Heimatstadt bietet mir die Chance, all meine Erfahrung einzubringen und etwas Nachhaltiges aufzubauen.“
Besonderen Wert legt er auf die Verbindung von fachlicher Exzellenz und Patientennähe. Wer zur Gelenk-OP in sein neues Zentrum kommt, der profitiert von der Ankunft bis zur Entlassung von optimal abgestimmten Abläufen und wird zugleich individuell betreut und versorgt. Modernste Implantate und Operationsmethoden werden auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt. Schonende, minimalinvasive Verfahren ermöglichen auch die Operation hochbetagter Patientinnen und Patienten. Implantate, die eine Haltbarkeit von 25 bis 30 Jahren haben, machen den Gelenkersatz auch für junge Menschen attraktiv.
Damit seine Patientinnen und Patienten nach dem Einsetzen des künstlichen Gelenkes wieder rasch auf die Beine kommen, führt Prof. Citak in Brackel das so genannte „Fast-Track-Verfahren“ ein, ein multimodales Behandlungskonzept, das bereits vor der Operation ansetzt. Neben einer umfassenden Aufklärung erhalten die Betroffenen auch eine Physiotherapie, die sie fit für die OP macht. Vor dem Eingriff gibt es keine langen Nüchternheitsphasen, schonende OP-Techniken reduzieren Muskel- und Gewebeschäden sowie den Blutverlust und auf Wunddrainagen oder Blasenkatheter kann weitgehend verzichtet werden. Teilweise sind die Eingriffe in Teilnarkose möglich. Und: Schon am Tag der Operation können die Patienten mit physiotherapeutischer Unterstützung aufstehen und das Gelenk belasten.
Betroffene finden in den Sprechstunden Montag bis Donnerstag von 8 bis 15 Uhr (nach Anmeldung unter Tel. 0231 922-1501) eine offene Tür und einen geduldigen Zuhörer. Denn: „Die Entscheidung für ein neues Gelenk fällt vielen Menschen schwer. Manch einer wartet lange und nimmt erhebliche Einbußen der Lebensqualität in Kauf. Eine individuelle Beratung ist in diesen Fällen besonders wichtig und führt am Ende auch nicht immer zur Operation“, erklärt Prof. Citak, der zusätzlich englisch und türkisch sprechenden Patientinnen und Patienten auch Sprechstunden in ihrer Muttersprache anbieten kann.
Prof. Citak