Am Lebensende selbst entscheiden
Infoabend zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht in Kamen
Eine unheilbare Erkrankung oder ein schwerer Unfall können jeden Menschen unerwartet treffen. Spätestens dann stellt sich die Frage, welche medizinischen Maßnahmen gewünscht sind und wer Entscheidungen treffen soll, wenn man selbst dazu nicht mehr in der Lage ist.
Welche Möglichkeiten es gibt, erläutert Matthias Mißfeldt, Seelsorger und Ethikbeauftragter der Knappschaft Kliniken Westfalen, bei einem Infoabend am Montag, 12. Oktober, ab 18 Uhr im Haus der Familienbande, Bahnhofstraße 46, in Kamen.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie der eigene Wille für den Fall einer schweren Erkrankung oder eines Unfalls verbindlich festgehalten werden kann. Dabei geht es auch um mögliche Zweifelsfälle und darum, was bei der Erstellung einer Patientenverfügung zu beachten ist.
Ein weiterer Schwerpunkt des Abends ist die Vorsorgevollmacht. Mit ihr kann eine Vertrauensperson bevollmächtigt werden, im Bedarfsfall wichtige Entscheidungen zu treffen.
Die Veranstaltung wird von der Familienbande, der Volkshochschule und den Knappschaft Kliniken Kamen organisiert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten praktische Hinweise sowie Informationsmaterial und Musterformulare, die sie anschließend in Ruhe zu Hause ausfüllen können.
Anmeldungen nimmt die Familienbande unter Tel.: 02307 2850-510 oder per Mail an kurse@familienbande-kamen.de entgegen.
